"Aus der Seele muß man spielen ...": Über die Affekttheorie in der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und ihre Auswirkung auf die Interpretation
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Beschreibung
Über die wunderbaren Wirkungen der Musik: Affekttheorie in der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts Das vorliegende Buch mit dem Charakter eines Nachschlagewerks beschäftigt sich erstmals umfassend mit der Bedeutung der sogenannten Affekttheorie für Verständnis und Interpretation der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Anhand zahlreicher historischer Quellen wird gezeigt, wie die Auffassung von Musik als Nachahmung menschlicher Emotionen („Affekte“) bis weit ins 19. Jahrhundert überaus detailliert und entscheidend das musikalische Denken prägte. Der Notentext ist demnach als komplexe Reihe von Symbolen zu verstehen, die es zu entschlüsseln und dem jeweiligen Affekt gemäß wiederzugeben gilt. Im Einklang mit den historischen Aussagen zeigt sich deutlich, dass es gar nicht möglich ist, adäquate interpretatorische Entscheidungen in Bezug auf Tempo, Artikulation, Dynamik und Ornamentik zu treffen, ohne den jeweiligen Affekt der Komposition zu kennen.
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Über den Autor
Dagmar Glüxam ist Musikhistorikerin, Geigerin, Spezialistin für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und ihre Aufführungspraxis. Ihre Dissertation "Die Violinskordatur in der Geschichte des Violinspiels" (1999) und die Habilitationsschrift "Instrumentarium und Instrumentalstil in der Wiener Hofoper zwischen 1705 und 1740" (2006) gelten als Standardwerke zu den jeweiligen Themen.
- hardcover
- 510 Seiten
- Erschienen 2025
- C.H.Beck
- Klappenbroschur
- 264 Seiten
- Erschienen 2019
- Schattauer
- Kartoniert
- 152 Seiten
- Erschienen 2017
- Wißner-Verlag
- Gebunden
- 253 Seiten
- Erschienen 2022
- Suhrkamp Verlag
- Hardcover
- 260 Seiten
- Erschienen 2023
- Springer




