Besitzlos, den Schmetterling feiernd: Eine Retrospektive
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Beschreibung
"Besitzlos, den Schmetterling feiernd: Eine Retrospektive" von Johannes Kühn ist eine Sammlung von Gedichten und Reflexionen, die das Leben und Werk des Autors beleuchten. Kühn, bekannt für seine feinfühlige Sprache und tiefgründigen Themen, erkundet in dieser Retrospektive die Vergänglichkeit des Lebens und die Schönheit der einfachen Dinge. Die Gedichte sind geprägt von einer melancholischen Freude am Momentanen, symbolisiert durch den Schmetterling als Motiv der Freiheit und Leichtigkeit. Kühn reflektiert über sein eigenes Leben, seine Erfahrungen und die Bedeutung von Besitzlosigkeit im Streben nach innerem Frieden. Die Retrospektive bietet einen umfassenden Einblick in Kühns poetisches Universum und lädt den Leser ein, sich mit existenziellen Fragen auseinanderzusetzen.
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Über den Autor
Johannes Kühn, geboren 1934 in Bergweiler (Gemeinde Tholey), wuchs als Sohn einer Bergarbeiterfamilie in Hasborn auf, wo er heute noch lebt. Ab 1948 besuchte er die Missionsschule der Steyler Missionare in St. Wendel, die er 1953 aufgrund schwerer Erkrankung ohne Abitur verließ. Von 1956 bis 1961 besuchte er als Gasthörer Germanistik-Lehrveranstaltungen an den Universitäten Saarbrücken und Freiburg im Breisgau. Daneben besuchte er von 1955 bis 1958 die Schauspielschule in Saarbrücken. Von 1963 bis 1973 arbeitete er als Hilfsarbeiter in der Tiefbaufirma seines Bruders. Nebenbei schrieb er Dramen, Gedichte und Märchen, denen eine größere Resonanz jedoch zunächst verwehrt blieb. In den folgenden Jahren wanderte Kühn durch seine Heimat und hielt seine Eindrücke in Arbeiter- und Naturgedichten fest, die erste überregionale Beachtung fanden. Dennoch stellte er zu Beginn der 1980er Jahre das Veröffentlichen seiner Gedichte nach und nach ein. Dem hartnäckigen Bemühen des befreundeten Ehepaares Irmgard und Benno Rech und des saarländischen Schriftstellers Ludwig Harig ist es zu verdanken, dass in dieser Zeit das dichterische Werk Kühns aufgearbeitet und zumindest teilweise herausgegeben wurde. Die Ausgaben seiner Gedichte in den späten 1980er Jahren lösten ein breites positives Echo aus. Johannes Kühn erhielt zahlreiche Preise, unter anderem den Friedrich-Hölderlin-Preis.
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