Die kalte Wut
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Beschreibung
Die Rede vom »Ressentiment« ist im heutigen Gesellschaftsfeuilleton inflationär. Auch Politologie, Literatur- und Kulturwissenschaft nutzen den Begriff gern. Oft ist von Ressentiment die Rede, wo es schlicht Neid, Hass oder Groll heißen könnte. Hat der Begriff mehr zu bieten als das Renommee eines Fremdworts? Ist Ressentiment gar eine kulturelle Schlüsselstimmung, die erschreckende Einsichten über uns bereithält? Jürgen Große stellt sich diesen Fragen auf unkonventionelle Weise. Er forscht der Geschichte des Ressentimentbegriffs nach, aber auch den Bedürfnissen, die dieser bis heute befriedigt. Die Studie ist systematisch und historisch angelegt. Der erste Teil diskutiert die Theorien einiger Ressentiment-Klassiker. Der zweite Teil erkundet die Funktion des Ressentimentgedankens von der frühneuzeitlichen Moralistik bis zur bundesdeutschen Gegenwart. »Ressentiment«, so wird dabei immer klarer, steht für das paradoxe Versprechen einer mehrheitsfähigen, sozial friedfertigen Bürgerlichkeit. von Große, Jürgen
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Über den Autor
- paperback
- 480 Seiten
- Erschienen 2007
- Goldmann TB
- hardcover
- 309 Seiten
- Erschienen 2001
- Random House Inc
- hardcover
- 448 Seiten
- Erschienen 2025
- Merlin Verlag
- hardcover
- 480 Seiten
- Erschienen 2012
- Piper
- paperback
- 288 Seiten
- Erschienen 2024
- tolino media
- paperback
- 480 Seiten
- Erschienen 2013
- Piper
- paperback
- 288 Seiten
- Erschienen 2010
- cbt
- paperback
- 172 Seiten
- Erschienen 2014
- BoD – Books on Demand
- hardcover
- 704 Seiten
- Erschienen 2008
- Goldmann Verlag
- Taschenbuch
- 395 Seiten
- FISCHER Taschenbuch




