Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch depressiven Teenager im Sommer 1969: Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2015
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Beschreibung
"Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch depressiven Teenager im Sommer 1969" von Frank Witzel ist ein komplexer und vielschichtiger Roman, der eine Mischung aus historischem Rückblick, Coming-of-Age-Geschichte und satirischer Gesellschaftskritik bietet. Der Roman spielt im Deutschland der späten 1960er Jahre und erzählt die Geschichte eines 13-jährigen Jungen, der in einer Zeit des politischen Umbruchs aufwächst. Der Protagonist ist fasziniert von den gesellschaftlichen Veränderungen und den radikalen Ideen der damaligen Zeit, insbesondere von der Roten Armee Fraktion (RAF). Während er mit seiner eigenen Identität und den Herausforderungen des Erwachsenwerdens kämpft, vermischen sich Realität und Fantasie in seinem Kopf. Witzel verwebt persönliche Erlebnisse des Jugendlichen mit historischen Ereignissen, um ein lebendiges Bild dieser turbulenten Ära zu zeichnen. Das Buch erforscht Themen wie politische Radikalisierung, psychische Gesundheit und die Suche nach Sinn in einer sich schnell verändernden Welt. Durch seinen experimentellen Stil und seine ungewöhnliche Erzählweise bietet der Roman sowohl eine tiefgründige Analyse als auch eine kritische Reflexion über die deutsche Nachkriegsgesellschaft.
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Über den Autor
Frank Witzel veröffentlichte seit seinem ersten Lyrikband 1978 mehr als ein DutzendBücher, u. a. die Romane Bluemoon Baby (2001/2017), Vondenloh (2008/2018) und Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969, für den er den Deutschen Buchpreis 2015 erhielt. Für das gleichnamige Hörspiel gewann er den Deutschen Hörspielpreis 2017. Für seinen Roman Direkt danach und kurz davor war er für den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2017 nominiert. Im selben Jahr erhielt er die Poetikdozentur der Universität Heidelberg und 2018 die Poetikdozentur der Universität Tübingen, 2017/2018 war er Inhaber der Friederichs-Stiftungsprofessur an der Hochschule für Gestaltung Offenbach, wo er heute lebt. Im BR wurden 2017 sein Hörspiel-Film Die apokalyptische Glühbirne und 2018 die Hörspielserie Stahnke, 2019 beim HR das Hörspiel Jule, Julia, Julischka, alle in der Regie von Leonhard Koppelmann, gesendet, für die er mit ihm zusammen 2017 den Deutschen Hörbuchpreis erhielt. Sein 2020 erschienener Roman Inniger Schiffbruch war auf der Longlist des Deutschen Buchpreises.
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