Tante NonNon: Preis des Internationalen Comicfestivals Angoulême, Bestes Album 2007
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Beschreibung
"Tante NonNon" ist ein Manga von Shigeru Mizuki, der 2007 als bestes Album beim Internationalen Comicfestival in Angoulême ausgezeichnet wurde. Der Manga erzählt die Geschichte von NonNonBa, einer weisen alten Frau, die den jungen Shigeru in die Welt der japanischen Folklore und Geistergeschichten einführt. Durch ihre Erzählungen lernt er über Yokai – mystische Kreaturen und Geister aus der japanischen Mythologie. Die Beziehung zwischen dem Jungen und der alten Dame ist von Wärme und Verständnis geprägt, wobei NonNonBa als Mentorin fungiert und ihm hilft, die Fantasie mit der Realität zu verbinden. Der Manga thematisiert das Aufwachsen, den Einfluss von Geschichten auf unser Leben sowie den Respekt vor Traditionen und älteren Generationen.
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Über den Autor
Shigeru Mizuki gilt als einer der ersten japanischen Zeichner, der Manga für eine erwachsene Leserschaft geschrieben und gezeichnet hat. Geboren 1922, haben ihn vor allem die Kriegsjahre geprägt, in denen er im Dienst der Kaiserlichen Japanischen Armee in Papua-Neuguinea kämpfte und bei einem Luftangriff der Alliierten seinen linken Arm verlor. Zurück in Japan zeichnete er ab 1959 die ersten Geschichten um die Figur des einäugigen Waisenjungen Kitaro, der sich in der Welt der Yokai - Monster und Geister aus japanischen Legenden - bewegt und der zu seiner populärsten Schöpfung wurde, über die Jahrzehnte wieder und wieder in Zeichentrickserien und Realfilmen zum Leben erweckt. Neben seiner Faszination für die Welt des Übernatürlichen hat Shigeru Mizuki - nach seinen Erlebnissen von 1943 bis 1945 - zeitlebens auch an historischen Stoffen gearbeitet. So erzählt er auf 2.000 Seiten die Geschichte der Showa-Zeit, legt eine Biografie von Adolf Hitler vor und beschreibt in "Auf in den Heldentod!", basierend auf eigenen Erfahrungen, von japanischen Soldaten, die in Neubritannien zum Selbstmord genötigt werden. In "Non Non Ba" berichtet er von der eigenen Kindheit an der Seite einer alten Frau aus seinem Dorf, die ihm die Geschichten der Yokai erzählt, die Shigeru Mizuki bis an sein Lebensende an seine LeserInnen weiterreicht und somit dazu beiträgt, eine japanische Tradition aufrechtzuerhalten. Vielfach ausgezeichnet ist Shigeru Mizuki am 30. November 2015 im Alter von 93 Jahren in Tokio verstorben.
- Gebunden
- 216 Seiten
- Erschienen 2015
- avant-verlag GmbH
- Kartoniert
- 224 Seiten
- Erschienen 2010
- Edition Moderne
- Kartoniert
- 168 Seiten
- Erschienen 2018
- Lappan
- Kartoniert
- 200 Seiten
- Erschienen 2013
- Carlsen Manga
- Kartoniert
- 144 Seiten
- Erschienen 2012
- avant-verlag GmbH
- Kartoniert
- 200 Seiten
- Erschienen 2017
- Carlsen Manga
- hardcover
- 48 Seiten
- Erschienen 2010
- Epsilon
- Kartoniert
- 207 Seiten
- Erschienen 2006
- Carlsen Comics
- Kartoniert
- 176 Seiten
- Erschienen 2022
- Lappan
- perfect -
- Erschienen 2004
- Hamburg, Carlsen,
- paperback
- 48 Seiten
- Erschienen 2007
- Passage-Verlag
- Gebunden
- 162 Seiten
- Erschienen 2020
- Reprodukt




