Faul, Frech, Dreist: Die Diskriminierung von Erwerbslosigkeit durch BILD-Leser*innen (Klassismus)
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Beschreibung
Der Erwerbslose Arno Dübel hat es in den vergangenen Jahren zu einer auffälligen medialen Berühmtheit gebracht, indem sein “Arbeitslosen”schicksal durch BILD in einer groß angelegten Kampagne aufgegriffen wurde – bis hin zu einer Unterstützung durch einen eigenen Manager, der die „Marke Arno Dübel“ sicherte. Dübel verkörpert hier einen “Arbeitslosen”, der sich dem Leistungsdiskurs bewusst entzieht, um es sich in der „sozialen Hängematte“ gemütlich zu machen. Grund für die große mediale Aufmerksamkeit war jedoch nicht die professionelle Vermarktung eines typischen “Arbeitslosen”schicksals, sondern die Überzeichnung von Grundhaltungen, die die (Vor-)Urteilsstruktur der BILD-Leser*innen bedienen. In diesem Zusammenhang untersuchen die Autor*innen Leser*innenkommentare zur Berichterstattung über den von BILD als „Deutschlands frechster Arbeitsloser“ Bezeichneten und verknüpfen die empirischen Befunde mit der Klassismus-Theorie, mit der sozialstatusbedingte Diskriminierungsstrukturen offengelegt werden.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 220 Seiten
- Erschienen 2005
- Chronos
- paperback
- 150 Seiten
- Erschienen 2006
- Königshausen u. Neumann
- Kartoniert
- 284 Seiten
- Erschienen 2018
- Beltz Juventa
- paperback
- 312 Seiten
- Erschienen 2015
- Springer VS
- paperback
- 109 Seiten
- Schulz-Kirchner
- paperback
- 248 Seiten
- Erschienen 1990
- Springer
- Kartoniert
- 318 Seiten
- Erschienen 2009
- Wochenschau Verlag
- paperback
- 264 Seiten
- Erschienen 2024
- Langen-Müller
- Kartoniert
- 143 Seiten
- Erschienen 2020
- edition TIAMAT



