Ästhetischer Staat oder politische Kunst?
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Beschreibung
Die Frage, ob und inwiefern Georg Büchner als politischer Dichter zu verstehen ist, wird in der Forschungs- und Rezeptionsgeschichte bis heute gegensätzlich beantwortet: Während für politische Interpreten das literarische Werk nahtlos an Bücherns oppositionelles Engagement anknüpft, sehen andere Leser in seinen Dichtungen geradezu den Ausdruck einer Abkehr von aller Politik. Das Buch führt diese widersprüchlichen Deutungen zunächst auf die poetische Eigenart von Büchners Dramen zurück, die weder als agitatorische Tendenzstücke noch als unpolitische Beschwörungen metaphysischer Verzweiflung verstanden werden sollten. In einer vergleichenden Analyse zeigt die Studie dann auf, wie Büchner die klassisch-romantische Autonomieästhetik fortführt, zugleich aber nicht mehr am Ideal zweckfreier Schönheit, sondern am Kriterium der Wahrheit und an der gesellschaftlichen Wirklichkeit ausrichtet. Der Autor legt Büchners grundsätzliche Skepsis gegenüber einer literarischen Opposition frei, die ihre Hoffnungen auf die Erziehung des Bürgertums setzte, und verweist auf Büchners Kritik an romantischen Utopien eines ästhetischen Staates wie an der jungdeutschen Idee einer Politisierung der Literatur. von Bittner, Michael
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Über den Autor
- Kartoniert
- 352 Seiten
- Erschienen 2018
- edition metzel
- Gebundene Ausgabe
- 896 Seiten
- Erschienen 2021
- che casino
- paperback
- 232 Seiten
- Erschienen 2010
- diaphanes
- Kartoniert
- 350 Seiten
- Erschienen 2010
- Suhrkamp Verlag
- Gebunden
- 186 Seiten
- Erschienen 2013
- V&R unipress
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- 308 Seiten
- Brill | Fink
- hardcover
- 240 Seiten
- Erschienen 1996
- Cornell University Press
- paperback
- 115 Seiten
- Erschienen 1987
- gkv




