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Geschichte des Hafenorts Warnemünde: Unter besonderer Berücksichtigung der Volks- und Bodenkunde

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Kurzinformation
Sprache:
Deutsch
ISBN:
9783938347089
Seitenzahl:
347
Auflage:
-
Erschienen:
2004-12-01
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Beschreibung

Geschichte des Hafenorts Warnemünde: Unter besonderer Berücksichtigung der Volks- und Bodenkunde

Jeder, der sich mit der Geschichte Warnemündes beschäftigt und mehr über die Vergangenheit des Ostseebades erfahren möchte, kommt an dem Standardwerk „Geschichte des Hafenorts Warnemünde“ von Friedrich Barnewitz nicht vorbei. Der Inhalt des Buches zeichnet sich aus durch eine Fülle von erstaunlichen Fakten, die der Autor exakt in den ihm vorliegenden historischen Quellen recherchierte und die er bei Studien vor Ort und in Gesprächen mit Warnemündern präzisierte und ergänzte. So ist es angesichts dieses in Fleißarbeit zusammengetragenen Faktenmaterials nicht verwunderlich, dass dieses für Warnemünde bedeutende Geschichtsbuch in jeder nachwachsenden Generation der Warnemünder auf Interesse stößt. Für die Ausbildung der Stadtführer ist dieses Buch obligatorische Schulungsliteratur, wie uns Gabriele Malchow vom Verein der Stadtführer Rostocks in einem Gespräch versicherte. Drei Auflagen erlebte der „Barnewitz“ seit 1919, die letzte im Jahre 1992, ergänzt allerdings nun um einen „Ausblick“, der die Zeit von der Weimarer Republik bis 1992 bzw. 2000 beleuchtet. Jede dieser Auflagen war recht schnell vergriffen. Vor allem die Originalausgaben des Buches aus den Jahren 1919 und 1925 sind heute begehrte Sammlerobjekte und werden je nach Erhaltungszustand antiquarisch zu hohen Preisen angeboten, allerdings in verschwindend geringer Anzahl. Wer ein solches Buch besitzt, hegt und pflegt es und gibt es nicht aus der Hand! Für alle diejenigen, die endlich auch einmal in den Besitz der „Geschichte des Hafenortes Warnemünde“ gelangen möchten und für diejenigen, die sich kaum wagen, in ihrem wertvollen originalen „Barnewitz“ zu blättern, soll nun Abhilfe geschaffen werden. Der Godewind-Verlag in Börgerende-Rethwisch entschied sich, die 2. Auflage der „Geschichte des Hafenortes Warnemünde“ von 1925 als Reprint herauszugeben. Der Vorteil liegt auf der Hand: man kann nun wieder alles so nachlesen, wie es Friedrich Barnewitz eigenhändig im Manuskript vorgelegt hat, auch die zahlreichen Anmerkungen, die er als Fußnoten einbrachte. Der Nachteil: der veränderte Forschungsstand und eine Fortschreibung der Geschichte des Ostseebades nach 1925 sind im vorliegenden Druck nicht berücksichtigt. Das soll aber Anliegen einer späteren Publikation sein. Als 1992 die 3. Auflage des „Barnewitz“ erschien, konnten die Herausgeber über den Autor nur wenig berichten. Das soll an dieser Stelle nun nachgeholt werden: Friedrich Paul Karl Barnewitz, so der vollständige Name des Autors, wurde am 28. März 1889 in Neudeck (Oberschlesien) als Sohn der Generaldirektors Paul Barnewitz und dessen Frau Hedda (geb. Spielhagen) geboren. Von 1895 bis 1898 erhielt der Junge privaten Unterricht. Von 1898 bis 1902 besuchte er das Bismarck-Gymnasium in Wilmersdorf bei Berlin. Danach folgten zwischen 1903 und 1906 Ausbildungen im Pädagogium des Dr. Bark in Lankwitz und in der Oberprima des Königlichen Gymnasiums in Weilburg an der Lahn. Von 1906 bis 1910 studierte Friedrich Barnewitz, der von seinen Freunden kurz „Fritz“ genannt wurde, in Berlin und Lausanne Jura. Er promovierte im April 1911 mit dem Thema „Das Wesen der schwedisch-norwegischen Union und ihre Auflösung im Jahre 1905“ in Leipzig. Seit dieser Zeit interessierte sich Barnewitz für die Geschichte, begann sich speziell auch der Volkskunde zuzuwenden. Seine Reisen 1911 nach Skandinavien, Belgien und Holland förderten dieses Interesse. Bekannt ist, dass Barnewitz auch historische und geographische Studien an der Berliner Universität betrieb. Hier entdeckte er schließlich sein Interesse für die Geologie. Diese erworbenen, vielfältigen Kenntnisse wirkten sich günstig für seine Forschungen zur Geschichte des ehemaligen Fischerdorfes an der Warnowmündung aus, die er um 1914 begann. Das umfangreichen Quellenstudium in den Archiven Stockholm, Schwerin und Rostock wurde immer wieder unterbrochen mit Warnemünde- Aufenthalten. In Warnemünde lernte Friedrich Barnewitz wohl zunächst den heimatverbundenen Schulrektor Adolf Ahrens kennen. Als das Heimatmuseum in Warnemünde 1914 auf Initiative der Warnemünder und mit Hilfe des Plattdeutschen Vereins für Warnemünde und Umgebung gegründet wurde, war Barnewitz sofort bereit, in der Museumskommission mitzuwirken. Beide Gremien mit ihren prominenten Mitgliedern werden es wohl auch gewesen sein, die Friedrich Barnewitz dazu bewegten, seine Faktensammlung zu Warnemünde beharrlich immer weiter auszubauen. Sie wiesen ihn auch auf viele Details hin, die in seine spätere Dissertation und in sein Buch einflossen. Schon lange vor Erscheinen seines Buches war Friedrich Barnewitz in Warnemünde ein bekannter Mann. „Zum Besten des Warnemünder Museums“ hielt er am 22. April 1914 im „Hotel zur Börse“ einen volkskundlichen Vortrag, der von 200 Interessenten besucht wurde und sogar wegen des anhaltenden Zuspruchs wiederholt werden musste. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges verhinderte vorerst weitere Forschungen. Der Krieg verschlug Friedrich Barnewitz als Soldat an die Front. Dessen unge

Produktdetails

Einband:
paperback
Seitenzahl:
347
Erschienen:
2004-12-01
Sprache:
Deutsch
EAN:
9783938347089
ISBN:
9783938347089
Gewicht:
581 g
Auflage:
-
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