Ehen in Philippsburg. SZ-Bibliothek Band 9 (Süddeutsche Zeitung Bibliothek)
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Beschreibung
"Ehen in Philippsburg" ist der Debütroman des deutschen Schriftstellers Martin Walser, der erstmals 1957 veröffentlicht wurde. Der Roman spielt in der fiktiven Stadt Philippsburg in den 1950er Jahren und bietet eine kritische Auseinandersetzung mit der Nachkriegsgesellschaft Westdeutschlands. Im Mittelpunkt steht Hans Beumann, ein junger Mann aus einfachen Verhältnissen, der nach Philippsburg zieht, um dort Karriere zu machen. Er arbeitet als Journalist und bewegt sich zunehmend in den Kreisen der städtischen Elite. Durch seine Beobachtungen und Erfahrungen wird das gesellschaftliche Leben in Philippsburg offenbart, insbesondere die Oberflächlichkeit und Doppelmoral der bürgerlichen Gesellschaft. Der Titel des Romans verweist auf die verschiedenen Ehen und Beziehungen im Buch, die oft von Berechnung und gesellschaftlichem Druck geprägt sind. Walser beleuchtet dabei Themen wie Machtmissbrauch, soziale Ungleichheit und persönliche Ambitionen. Der Roman ist sowohl eine Satire als auch eine tiefgründige Analyse menschlicher Beziehungen im Kontext einer sich verändernden Gesellschaft. "Ehen in Philippsburg" gilt als bedeutendes Werk der deutschen Nachkriegsliteratur und zeigt Walsers scharfsinnigen Blick auf die sozialen Strukturen seiner Zeit.
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover
- 248 Seiten
- Erschienen 2011
- Fink, Josef
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- 283 Seiten
- Erschienen 1999
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- Pustet, F
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