

Die Matthäus-Passion Johann Sebastian Bachs
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Beschreibung
Bachs Musik verbindet in unnachahmlicher Weise den Text mit Affekten des Dramas, die im Hörer hervorgerufen werden. Die Passionsgeschichte nach Matthäus zeigt das Leiden Jesu Christi. Aus psychoanalytischer Sicht ist sie ein Beziehungsdrama, in dem Liebe, Verrat und Verlassenwerden Schuld erzeugen und dank der (nicht zuletzt musikalischen) Verarbeitung durch Reue schließlich Versöhnung entsteht. Die dramatische Handlung und ihre musikalische Überhöhung laden zu vielfältigen Identifikationen ein: zur Abwehr des tragischen Geschehens, zur Identifikation mit Jesus als Leidenden, vom Vater Verlassenen, zur Identifikation mit den am Tod Jesu Schuldigen und zur Identifikation mit einer Rollenumkehrung. So fühlt sich der Hörer als Kind zur Rettung der leidenden Mutterfigur verpflichtet. Die Matthäuspassion ist musikalische Trauerarbeit, konfrontiert mit dem eigenen Tod und erreicht mit musikalischen Mitteln die Versöhnung mit der Begrenztheit der Conditio Humana. von Hirsch, Mathias
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Über den Autor
Mathias Hirsch, Dr. med., ist Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin. Er hat eine eigene Praxis in Düsseldorf. Publikationen im Psychosozial-Verlag: "Realer Inzest" (1999), "Der eigene Körper als Symbol?" (2002), "Das Haus" (2006), "Das Kindesopfer" (2006) (Hg.), "Der eigene Körper als Objekt" (1998).
- Audio-CD -
- Erschienen 2017
- Rubinstein Publishing BV
- paperback -
- Tyrolia 1996
- Hardcover
- 204 Seiten
- Erschienen 1991
- Cambridge University Press
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- Helbling
- Hardcover
- 232 Seiten
- Erschienen 2002
- BoD – Books on Demand
- audioCD -
- Erschienen 2005
- Bastei Lübbe
- paperback
- 30 Seiten
- Erschienen 2001
- Durand
- paperback
- 138 Seiten
- Erschienen 2008
- Barenreiter
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- Erschienen 2011
- Mohr Siebeck