Skandal im Jagdschloss Grunewald: Männlichkeit und Ehre im deutschen Kaiserreich
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Beschreibung
Alles begann im Januar 1891 mit einer Sex-Party im Berliner Jagdschloss Grunewald. Teilgenommen hatten rund 15 adlige Damen und Herren der Hofgesellschaft – einige davon pikanterweise enge Verwandte Wilhelms II. Ihr sexuelles Treiben wurde in anonymen und mit pornographischen Fotos versehenen Briefen angeprangert. Der Inhalt der anonymen Briefe sickerte an die Öffentlichkeit durch, rasch zog der Skandal immer weitere Kreise. Als Verfasser der Briefe verdächtigt wurde Zeremonienmeister Leberecht von Kotze. In seiner Ehre verletzt, verdächtigte er seinerseits adlige Standesgenossen, ihn verdächtigt zu haben. Es kam zu mehreren Duellen – in die Auseinandersetzungen um die Frage der Ehre mischte sich Wilhelm II. höchstpersönlich ein. Wolfgang Wippermann zeichnet die Geschichte dieses Skandals nach, der sich vom Hof- und Sittenskandal bald zu einem handfesten politischen Skandal auswuchs. Und er zeigt, inwiefern es dabei letztlich um Grundfragen der Mentalitätsgeschichte des deutschen Kaiserreichs ging: um Männlichkeit und Ehre.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 288 Seiten
- Erschienen 2008
- Piper Taschenbuch
- Hardcover
- 253 Seiten
- Erschienen 2013
- Residenz
- hardcover
- 262 Seiten
- Pustet, F
- paperback
- 292 Seiten
- Erschienen 1994
- Vandenhoeck & Ruprecht
- Kartoniert
- 432 Seiten
- Erschienen 2020
- Sandstein Kultur
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- Droemer Knaur
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- 408 Seiten
- Erschienen 1991
- Urania-Verlag
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- 416 Seiten
- Erschienen 2012
- Prestel Verlag
- Gebunden
- 136 Seiten
- Erschienen 2021
- Wallstein
- Kartoniert
- 206 Seiten
- Erschienen 2005
- Piper Taschenbuch



