Der Werturteilsstreit. Die Äusserungen zur Werturteilsdiskussion im Ausschuss des Vereins für Sozialpolitik (1913)
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Beschreibung
"Der Werturteilsstreit" von R. Goldscheid befasst sich mit einer zentralen Debatte innerhalb der Sozialwissenschaften, die im frühen 20. Jahrhundert besonders intensiv geführt wurde: der Frage nach der Rolle von Werturteilen in den Sozialwissenschaften. Der Text dokumentiert die Diskussionen, die 1913 im Ausschuss des Vereins für Sozialpolitik stattfanden. Im Kern geht es um die Kontroverse, ob und inwieweit wissenschaftliche Aussagen frei von subjektiven Werturteilen sein sollten oder können. Vertreter wie Max Weber argumentierten dafür, dass Wissenschaftler ihre persönlichen Werte und politischen Ansichten von ihrer Forschung trennen sollten, um objektive Ergebnisse zu erzielen. Andere Stimmen hielten dagegen, dass eine vollständige Trennung nicht möglich sei und dass soziale Forschung immer auch wertbeeinflusst ist. Goldscheids Werk bietet einen Überblick über diese Debatten und beleuchtet verschiedene Positionen und Argumente der Beteiligten. Es zeigt auf, wie tiefgreifend diese Diskussionen sowohl methodologische als auch epistemologische Fragen berühren und welche Implikationen sie für die Praxis der Sozialwissenschaften haben.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 286 Seiten
- Erschienen 2022
- Springer VS
- paperback
- 384 Seiten
- Erschienen 2004
- Goldmann Verlag
- Kartoniert
- 591 Seiten
- Erschienen 2019
- edition TIAMAT
- paperback
- 330 Seiten
- Erschienen 2009
- Georg Olms Verlag
- Kartoniert
- 364 Seiten
- Erschienen 2005
- UVK



