Das Gebot zu vergessen und die Unabweisbarkeit des Erinnerns -: Vom öffentlichen Umgang mit schlimmer Vergangenheit
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Beschreibung
Vom Nutzen und Nachteil des Vergessens Ein zentraler Glaubenssatz unserer Zeit lautet: Um eine Vergangenheit zu »bewältigen«, muß man die Erinnerung an sie ständig wachhalten. Christian Meier, einer der bedeutendsten deutschen Historiker, stellt diese Geschichtsversessenheit in seinem brillanten Essay in Frage. Er weist nach, daß in früheren Zeiten nicht Erinnern, sondern Vergessen das Heilmittel war, mit einer schlimmen Vergangenheit fertigzuwerden. Christian Meier ist die Weltgeschichte durchgegangen, um herauszufinden, was die Menschen früher taten, wenn sie nach Kriegen oder Bürgerkriegen Versöhnung suchten. Sein Befund ist ebenso erstaunlich wie einfach: Die Welt setzte seit den alten Griechen auf Vergessen. Die deutschen Verbrechen der NS-Zeit aber konnten nicht vergessen werden. Die öffentliche Erinnerung an sie war und ist unabweisbar. Und bei allem Ungenügen: Die Auseinandersetzung damit hat sich gelohnt. Gilt also seitdem eine neue Regel? Wie ist etwa mit der Erinnerung an das Unrecht später gestürzter Diktaturen, zumal des SEDRegimes, umzugehen? Wäre vielleicht auch heute Vergessen eher angebracht als Erinnerung?
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Über den Autor
- paperback
- 912 Seiten
- Erschienen 2007
- Goldmann TB
- hardcover
- 175 Seiten
- Erschienen 1987
- S.Fischer Verlag.
- hardcover
- 901 Seiten
- Erschienen 2001
- Blanvalet
- hardcover
- 328 Seiten
- Erschienen 2005
- Kösel-Verlag
- mp3_cd -
- Erschienen 2025
- Diwan Hörbuchverlag
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- 614 Seiten
- Erschienen 2004
- Dolling u. Galitz
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- Erschienen 2015
- Matthes & Seitz Berlin
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- 288 Seiten
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- Muery Salzmann
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- 416 Seiten
- Erschienen 2007
- Kindler Verlag
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- 256 Seiten
- Erschienen 2010
- Universitas
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- 311 Seiten
- Union
- paperback
- 224 Seiten
- Erschienen 2009
- Rowohlt Taschenbuch
- Gebunden
- 175 Seiten
- Erschienen 2019
- Arnshaugk Verlag



