Hyperkulturalität: Kultur und Globalisierung (Internationaler Merve Diskurs: Perspektiven der Technokultur)
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Beschreibung
"Hyperkulturalität: Kultur und Globalisierung" von Byung-Chul Han ist eine tiefgehende Untersuchung der Auswirkungen der Globalisierung auf kulturelle Identitäten und Praktiken. Han argumentiert, dass die traditionelle Vorstellung von Kultur als etwas Statisches und Abgeschlossenes in der heutigen globalisierten Welt nicht mehr zutrifft. Stattdessen entsteht eine "Hyperkulturalität", die durch ständige Veränderung, Austausch und Hybridisierung gekennzeichnet ist. In seinem Buch analysiert Han, wie technologische Entwicklungen und globale Vernetzungen zu einer Entgrenzung von Kulturen führen. Er beschreibt, wie diese Prozesse sowohl Chancen für neue Formen des kulturellen Ausdrucks bieten als auch Herausforderungen für den Erhalt traditioneller kultureller Identitäten darstellen. Durch seine philosophische Herangehensweise bietet Han einen kritischen Blick auf die Dynamiken der Technokultur und deren Einfluss auf das Verständnis von Kultur im 21. Jahrhundert. Das Werk regt dazu an, über die komplexen Wechselwirkungen zwischen Lokalem und Globalem nachzudenken und fordert dazu auf, neue Perspektiven auf kulturelle Interaktionen in einer zunehmend vernetzten Welt zu entwickeln.
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Über den Autor
Ted Nelson, der Erfinder des Hypertexts, sieht diesen nicht auf die Ebene des digitalen Textes beschränkt. Die Welt selbst ist hypertextuell. Die Hypertextualität ist die "wahre Struktur der Dinge". "Everything is", so Nelsons berühmtes Wort, "deeply intertwingled". Alles ist mit allem verknotet oder vernetzt. [...] Nelson nennt sein hypertextuelles System "Xanadu". So heißt auch der sagenhafte Ort in Asien, an dem der mächtige Herrscher Kubla Kahn mitten in einem herrlichen Garten ein prächtiges Lustschloß erbauen ließ. Der englische Dichter Samuel Taylor Coleridge besingt in seinem Fragment gebliebenen Gedicht "Kubla Kahn" diesen sagenhaften Ort. Nelson muß von Coleridges Vision fasziniert gewesen sein. In "Dream Machines" beruft er sich ausdrücklich auf sein Traumfragment. So erhält sein Hypertext, sein "Xanadu" etwas Traumhaftes.
- Kartoniert
- 220 Seiten
- Erschienen 2011
- Suhrkamp Verlag
- perfect -
- AUFBAU-VERLAG,
- Gebunden
- 199 Seiten
- Erschienen 2017
- Ullstein Hardcover
- Kartoniert
- 268 Seiten
- Erschienen 2020
- UTB GmbH
- Hardcover -
- Erschienen 1999
- Springer
- paperback
- 240 Seiten
- Erschienen 2012
- Polity
- paperback
- 259 Seiten
- Erschienen 2005
- V&R unipress




