Abendländische Eschatologie
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Beschreibung
"Abendländische Eschatologie" von Jacob Taubes ist eine tiefgehende Untersuchung der Vorstellungen vom Ende der Welt und der Geschichte in der westlichen Kultur. Taubes analysiert die Entwicklung eschatologischer Gedanken von der Antike bis zur Moderne und zeigt, wie diese Ideen das europäische Denken geprägt haben. Er betrachtet sowohl religiöse als auch säkulare Perspektiven, darunter jüdische, christliche und islamische Traditionen sowie deren Einfluss auf Philosophie, Politik und Kultur. Taubes argumentiert, dass das eschatologische Denken eine treibende Kraft in der westlichen Zivilisation ist, die sowohl Hoffnung als auch Zerstörung hervorrufen kann. Durch seine interdisziplinäre Herangehensweise verbindet er theologische Konzepte mit philosophischen und soziopolitischen Entwicklungen.
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Über den Autor
Jacob Taubes wurde am 25. Februar 1923 in Wien geboren. Das Amt des Vaters als Oberrabbiner ermöglichte der Familie 1936 die Übersiedlung nach Zürich und die Rettung vor dem Holocaust, dem viele seiner Verwandten zum Opfer fielen. Nach einer Rabbinerausbildung promovierte er 1947 mit der hier wieder vorgelegten Schrift. Von 1949 an lehrte er an den Universitäten in Jerusalem, Princeton, New York und der Freien Universität Berlin bis er schließlich eine ständige Gastdozentur an der Maison des Sciences de l'Homme in Paris übernahm. Er starb 1987.
- paperback
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- Erschienen 2004
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