So macht man Geschichte?: Bilanz eines Lebens
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Beschreibung
»Der Zufall hat es gewollt, daß ich in drei Weltteilen den Ereignissen nahe genug gestanden habe, um beobachten zu können, wie Geschichte gemacht wird.« Moritz Julius Bonn war ein Wanderer zwischen den Welten und avancierte zu einem der interessantesten Intellektuellen der 1920/30er Jahre. Er entstammte einer bedeutenden Frankfurter Bankiersfamilie und repräsentierte das aufgeklärt-säkularisierte jüdische Bürgertum während seiner Blütezeit. Max Weber hielt ihn für den brillantesten Wirtschaftswissenschaftler seiner Generation; Carl Schmitt blieb dem bewunderten Mentor in Hassliebe verbunden; Thomas Mann und Theodor Heuss suchten seinen Rat; John Maynard Keynes schätzte seinen deutschen Kollegen. Die 1948 erstmals in englischer, 1953 in deutscher Fassung erschienenen Memoiren gelten als Geheimtipp. Sie zeichnen das Bild eines Kosmopoliten, der couragiert Epochenschwellen und zivilisatorische Grenzen überschritt, mit den Größen seiner Zeit in Politik, Gesellschaft und Wissenschaft verkehrte und sich im »Zeitalter der Extreme« als Streiter für Freiheit und Vernunft einsetzte. In diesen Erinnerungen wird eine vergangene Welt lebendig – aus der Perspektive eines liberalen Skeptikers, dessen Ironiefähigkeit und stilistische Leichtigkeit ein Lektürevergnügen sind.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 592 Seiten
- Erschienen 1998
- Lübbe
- paperback
- 226 Seiten
- Erschienen 2023
- novum pro
- Hardcover
- 399 Seiten
- Erschienen 1994
- Hoffmann und Campe
- Gebunden
- 206 Seiten
- Erschienen 2019
- Matthes & Seitz Berlin
- Gebunden
- 237 Seiten
- Erschienen 2023
- Wallstein Verlag
- Gebunden
- 212 Seiten
- Erschienen 2017
- W. Kohlhammer GmbH
- Hardcover
- 206 Seiten
- Erschienen 2012
- Hohenheim
- hardcover
- 96 Seiten
- Erschienen 2007
- Neue Stadt




