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Beschreibung
Das traditionelle Selbstporträt ist heute Geschichte. Früher malte sich nur der Künstler vor dem Spiegel. Im Facebook-Zeitalter ist die Selbstdarstellung zum Tool für jedermann geworden. Wir leben in radikal egozentrischen Zeiten. Unsere Gesichter wandern Tag für Tag in ein gigantisches digitales Bildarchiv. Was haben die Künstler dem entgegenzusetzen? Günther Förg schreitet kopflos eine Treppe hinab, Wolfgang Tillmans zeigt nur sein Knie, Pawel Althamer seine Kleider, Michael Sailstorfer formt seinen Namen in großen Lettern, und Sarah Lucas tritt dem Betrachter beinahe ins Gesicht, während Florian Meisenberg ihn per SmartphoneLivestream an seinem Leben teilhaben lässt. Ironisch, spielerisch und dekonstruktiv - Künstlerinnen und Künstler halten uns nicht länger ihr Gesicht vor Augen, wie es früher üblich war. Sie lassen die Selbstenthüllung hinter sich und entziehen sich unserem Blick, sie gehen Umwege und auf Distanz zum eigenen Ich.
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover
- 36 Seiten
- Erschienen 2000
- NEUGEBAUER VERLAG
- Pappe
- 24 Seiten
- Erschienen 2014
- TYROLIA Gesellschaft m. b. H.
- paperback
- 380 Seiten
- Erschienen 1995
- FISCHER Taschenbuch
- paperback
- 208 Seiten
- Erschienen 2001
- Kiepenheuer & Witsch
- Kartoniert
- 192 Seiten
- Erschienen 2020
- Dorling Kindersley Verlag GmbH
- perfect
- 256 Seiten
- Erschienen 2004
- Verlag Herder
- Hardcover
- 524 Seiten
- Erschienen 1975
- Beck
- Kartoniert
- 448 Seiten
- Erschienen 2007
- Rowohlt Taschenbuch




