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Beschreibung
Am Ende des 20. Jahrhunderts scheinen sich die Fragen des kulturellen Selbstverständnis auf die Bedeutung von Gedächtnis, Vergessen und Erinnern zu fokussieren. Die vorliegende Untersuchung des Werkes Arnulf Rainer leistet eine Neuinterpretation seines OEuvres insofern, als sie seine künstlerischen Strategien vor dem Hintergrund dieses geistesgeschichtlichen Horizontes zu begreifen sucht. Ausgehend von Bildanalysen interpretiert die Autorin das Mitte der 40er Jahre einsetzende Werk in seiner Gesamtheit als eine Arbeit an Kultur. Sie zeichnet die unterschiedlichen Phasen des Erprobens, des Bedeckens und Auseinandersetzens in Rainers Werk nach und kann so das diesem inhärente Konzept Überarbeitung freilegen. Die Verortung dieses Entwurfs im österreichischen und europäisch-amerikanischen Kontext sowie ein Vergleich mit den Schriften Michel Foucaults verleiht dem vielfach beschriebenen intellektuellen Profil Österreichs neue Kontur.
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Über den Autor
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