Grammatik der Multitude / Die Engel und der General Intellect
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Beschreibung
Die Grammatik der Multitude bezieht sich auf die spinozistischen Figur der multitudo. Virno beschreibt die Verdrängung dieses Begriffs durch den des »Volks« im 17. Jahrhundert. Die multitudo wurde im Laufe dieser Entwicklung immer mehr zum Synonym für das ungeordnete, wilde und gemeine Außen des Staatsvolks. Erst in der heutigen postfordistischen Lage, in der sich eine Form von »Kommunismus des Kapitals« breit macht, wird die multitudo wieder zu einer Eigenschaft des gesellschaftlichen Systems und setzt sich als Phänomen und Begriff ihrerseits gegen das (Staats-)Volk durch. Die Multitude konstituiert eine »nicht-staatliche Öffentlichkeit«, aus der mannigfache Formen der Selbstbestimmung und -organisation hervorgehen können, die aber auch als Quelle von Angst eine tiefe Ambivalenz in sich birgt. In »Die Engel und der General Intellect« untersucht Virno das sich daran anschließende Problem der Individuation anhand der Texte von Duns Scotus und Gilbert Simondon. von Virno, Paolo und Neundlinger, Klaus
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Über den Autor
Paolo Virno unterrichtet Sprachphilosophie an der Universität Rom III. Bei Turia + Kant erschienen von ihm außerdem seine philosophische Gesamtschau »Weltlichkeit und der Gebrauch des Lebens«).
- Halbleinen
- 102 Seiten
- Erschienen 2006
- Reinhardt, Friedrich
- Kartoniert
- 264 Seiten
- Erschienen 2010
- Rudolf Steiner Verlag
- paperback
- 96 Seiten
- Erschienen 1999
- Prestel
- Gebunden
- 343 Seiten
- Erschienen 2017
- Lambert Schneider in Herder
- Kartoniert
- 286 Seiten
- Erschienen 2007
- Alibri
- paperback
- 80 Seiten
- Erschienen 2006
- Emons Verlag
- paperback -
- Erschienen 2003
- Hünfelden : Präsenz,




