Erzählbrüche: Die Heterogenität früher deutscher Prosa (Philologie und Kulturgeschichte)
Kurzinformation
inkl. MwSt. Versandinformationen
Lieferzeit 1-3 Werktage
Lieferzeit 1-3 Werktage

Beschreibung
Die frühe deutsche Prosa des 15. und 16. Jahrhunderts wird von Erzählbrüchen geprägt. In erster Beobachtung scheint das von noch unzureichend entwickelten Texturen zu zeugen. Darin wirken sich zugleich aber die Ordnungs- und Ortungsverluste im Übergang zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit auf die neue Literatur aus. So steht die Prosa der Zeit für eine disparate Vielfalt der Wissensbestände, Erzählstrukturen, Deutungsmuster und medialen Konstellationen. All das bietet sie in ihrer Heterogenität unreduziert auf. Die hier eingenommene Forschungsperspektive qualifiziert die damit verbundenen Fügungsprobleme nun unter dem Aspekt komplexitätsbegründender Diskohärenz. Sie vertraut auf die Erschließungskraft des Verwickelten als Niederschlag des Epochenumbruchs in dieser frühen Prosa: auf die Dynamik wechselnder Orientierungen, auf Störendes, Befremdliches und auf für sich auskunftsfähige Aporien.
Produktdetails
So garantieren wir Dir zu jeder Zeit Premiumqualität.
Über den Autor
- hardcover
- 192 Seiten
- Erschienen 2025
- Rowohlt Hardcover
- paperback
- 646 Seiten
- Erschienen 2025
- Erich Schmidt Verlag
- Gebunden
- 799 Seiten
- Erschienen 2019
- J.B. Metzler
- Gebunden
- 392 Seiten
- Erschienen 2012
- Oldenbourg Schulbuchverlag



