Kollateralopfer
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Beschreibung
Die Luftschläge von Kundus am 4. September 2009, durch die etwa 100 Menschen ums Leben kamen und etliche weitere schwer verletzt wurden, zeigten einmal mehr das enorme Skandalisierungspotenzial von zivilen Opfern militärischer Gewaltanwendung nicht nur in Deutschland. In diesem Band gehen Offiziere, Vertreter von (N)GOs und Wissenschaftler der Frage nach, ob die indirekte Tötung von Unschuldigen in Ausnahmefällen erlaubt sei. Es werden gewaltbelastete Situationen, in denen Unbeteiligte Opfer soldatischen Handelns wurden, aus verschiedenen Perspektiven untersucht, die völkerrechtlichen Regelungen von Kollateralopfern in Bezug auf bewaffnete Konflikte analysiert und die moralischen Probleme einer "verhältnismäßigen" Tötung von Zivilpersonen herausgearbeitet. Außerdem wird nach den psychischen Folgen für die Betroffenen gefragt, wird die gegenwärtige humanitäre Begleitung der Soldaten in Deutschland auf den Prüfstand gestellt, und es werden rechtliche Entschädigungsmöglichkeiten erörtert. Mit Beiträgen von: Anna Gebhardt, Matthias Gillner, Sebastian Grumer, Gerd Hankel, Michael Haspel, Adrian Klocke, Bernhard Koch, Arjan Kozica, Maria Scharlau, Hartwig von Schubert, Volker Stümke, Jörn Thießen, Björn Werres, Mike Zimmermann und Peter Zimmermann. von Gillner, Matthias
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 120 Seiten
- Erschienen 2018
- Vandenhoeck & Ruprecht
- Gebunden
- 351 Seiten
- Erschienen 2021
- Irisiana
- Gebunden
- 384 Seiten
- Erschienen 2015
- Europa Verlag
- hardcover
- 544 Seiten
- Erschienen 2015
- Emons Verlag
- Gebunden
- 189 Seiten
- Erschienen 2017
- Beltz
- Gebunden
- 240 Seiten
- Erschienen 2011
- Kiepenheuer&Witsch
- Gebunden
- 284 Seiten
- Erschienen 2012
- Klett-Cotta




