Linneborn, Ludger

"Der Unterricht ging pünktlich weiter"

Zur Geschichte des Gymnasium Petrinum in Recklinghausen in der Zeit von 1933-1945
"Der Unterricht ging pünktlich weiter"

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9783837515879

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Einband: Gebunden
Seitenzahl: 296
Erschienen: 2016-08-21
Sprache: Deutsch
EAN: 9783837515879
ISBN: 3837515877
Reihe:
Verlag: Klartext Verlag
Gewicht: 909 g
Auflage:
Der Wandel vollzog sich schleichend. Zuerst glaubte mancher, das humanistische Gymnasium der... mehr
Produktinformationen ""Der Unterricht ging pünktlich weiter""
Der Wandel vollzog sich schleichend. Zuerst glaubte mancher, das humanistische Gymnasium der Stadt könne auch nach der "Machtergreifung" durch die NSDAP 1933 als ein pädagogischer Schutzraum gegen die Brutalisierung der Politik bewahrt werden. Ein verhängnisvoller Irrtum. Auch das Gymnasium Petrinum, die traditionsreichste Schule Recklinghausens wird "gleichgeschaltet". Wir sehen unter Lehrern und Schülern Ideologen und Opportunisten, die ihre Chance nutzen, während andere sich mutig widersetzen oder der geforderten Anpassung hinhaltend ausweichen. Der Schulleiter wird abgesetzt, die Symbole und Rituale des Regimes werden in den Alltag integriert. Die jüdischen Schüler werden von der Schule verjagt. Der Weg von der Schulbank ins KZ ist kurz für den, der offenen Widerstand leistet. Am Ende steht der Krieg mit Bombenterror, "Kinderlandverschickung" der Schüler und der Totenliste gefallener Petriner. Schulgeschichte wird hier als ein Kapitel der Zeitgeschichte greifbar, das uns mitten in den Alltag unter der NS-Herrschaft führt. Wir erleben in Augenzeugenberichten und in Archivrecherchen, wie eine Schule Normalität zu behaupten versucht, während ringsum der Ausnahmezustand herrscht. Überraschende Entdeckungen im Archivmaterial zeichnen das Bild schärfer, manchmal auch bizarr. Ein Buch der Erinnerung an eine Zeit der Bewährung, der nicht jeder standhielt. Zugleich aber auch ein Buch, das den Versuch einer Schule zeigt, in der pädagogischen Arbeit aus einer dunklen Geschichte Brücken in die Zukunft zu bauen. Kein Schlussstein, sondern eine Anstiftung des Lesers zu eigenem Urteil.
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