Medialität der Erinnerung
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Beschreibung
Dokumentarische Verfahren als Mittel zur Erinnerung reagieren auf historische Entwicklungen und die Vielfalt der Medien. Dabei fächert sich der Begriff des »Dokuments« auf in eine Vielzahl medialer Performanzen, die neben Schrift- auch Ton- und Bilddokumente umfasst. Uwe Johnsons Werk zeichnet sich durch akribische Recherche und multiperspektivisches Erzählen aus, wurde allerdings bislang nur selten bzw. partiell im Falle der »Jahrestage« mit dem »Dokumentarismus« assoziiert. Alexandra Kleihues unterzieht denBegriff des »Dokumentarismus« einer grundlegenden Neuorientierung und vertritt die These, dass die Arbeit an dokumentarischen Verfahren charakteristisch ist für das gesamte literarische Schaffen Johnsons. In ihrer Untersuchung zieht sie zum Vergleich Romane von Christa Wolf, Ingeborg Bachmann, Max Frisch und Heinrich Böll heran, die eine literaturgeschichtliche, poetische oder auch private Korrespondenz mit Johnson verbindet. Die Analyse bezieht unveröffentlichtes Archivmaterial ein, das bislang nicht wissenschaftlich ausgewertet wurde.
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Über den Autor
Alexandra Kleihues ist Privatdozentin für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. Seit 2013 ist sie stellvertretende Direktorin und Leiterin des Bereichs Geisteswissenschaften
- hardcover
- 175 Seiten
- Erschienen 1987
- S.Fischer Verlag.
- Hardcover
- 115 Seiten
- Erschienen 1999
- Carl, Nürnberg,
- paperback
- 174 Seiten
- Erschienen 2011
- Edinburgh University Press
- hardcover
- 256 Seiten
- Erschienen 2010
- Universitas
- Gebunden
- 928 Seiten
- Erschienen 2008
- FISCHER Taschenbuch
- paperback
- 98 Seiten
- Projekte-Verlag 188
- Gebunden
- 384 Seiten
- Erschienen 2014
- De Gruyter




