Eine Nacht im November 1938: Ein zeitgenössischer Bericht
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Beschreibung
"Eine Nacht im November 1938: Ein zeitgenössischer Bericht" von Christiane Weber ist ein eindringliches Werk, das sich mit den Ereignissen der sogenannten Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 auseinandersetzt. In dieser Nacht wurden in Deutschland und Österreich zahlreiche Synagogen in Brand gesetzt, jüdische Geschäfte zerstört und Tausende Juden verhaftet oder misshandelt. Christiane Weber nutzt zeitgenössische Berichte, Augenzeugenberichte und Dokumente, um ein lebendiges Bild dieser erschütternden Ereignisse zu zeichnen. Das Buch vermittelt nicht nur die grausame Realität der Pogrome, sondern beleuchtet auch die politischen und gesellschaftlichen Bedingungen, die zu diesem Ausbruch antisemitischer Gewalt führten. Durch persönliche Geschichten wird das Ausmaß des Leids deutlich gemacht, während gleichzeitig die Reaktionen der nicht-jüdischen Bevölkerung thematisiert werden. Weber gelingt es, durch ihre Darstellung Empathie für die Opfer zu wecken und das Bewusstsein für die Schrecken dieser Nacht zu schärfen. Ihr Bericht dient als Mahnmal gegen das Vergessen und fordert zur Auseinandersetzung mit einem dunklen Kapitel der Geschichte auf.
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Über den Autor
Konrad Heiden (1901 -1966) war Journalist in München, wo er seit den frühen zwanziger Jahren den Aufstieg Hitlers und der NSDAP kritisch beobachtete. 1933 floh Heiden ins Exil. Er lebte lange in Frankreich, bevor er sich 1940 in die USA retten konnte. Heiden hat mehrere Bücher über den Nationalsozialismus und das 'Dritte Reich' veröffentlicht, bekannt wurde er vor allem durch seine erfolgreiche Hitler-Biographie 1936/37. Sascha Feuchert, geb. 1971, ist Leiter der Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Honorarprofessor für 'German Literature' an der Eastern Michigan University, Michigan (USA). Er leitet das Literarische Zentrum in Gießen und ist Vizepräsident des deutschen P.E.N. Markus Roth, geb. 1972, studierte Germanistik, Westslawische Philologie sowie Neuere und Neueste Geschichte in Münster. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Justus-Liebig-Universität Gießen und stellvertretender Leiter der Arbeitsstelle Holocaustliteratur. Veröffentlichung u.a.: Theater nach Auschwitz. George Taboris 'Die Kannibalen' im Kontext der Holocaust-Debatten (2003). Christiane Weber, geb. 1984, ist Literaturwissenschaftlerin und Historikerin.
- Kartoniert
- 389 Seiten
- Erschienen 1995
- Lenos Verlag
- Gebunden
- 369 Seiten
- Erschienen 2008
- Böhlau Köln




