'Jede Freundschaft mit mir ist verderblich': Joseph Roth und Stefan Zweig. Briefwechsel 1927-1938
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Beschreibung
Das Buch "Jede Freundschaft mit mir ist verderblich": Joseph Roth und Stefan Zweig. Briefwechsel 1927-1938 ist eine Sammlung des Briefwechsels zwischen den beiden bedeutenden Schriftstellern Joseph Roth und Stefan Zweig. Die Korrespondenz erstreckt sich über mehr als ein Jahrzehnt, von 1927 bis 1938, einer Zeit großer politischer und gesellschaftlicher Umbrüche in Europa. In ihren Briefen tauschen sich Roth und Zweig über literarische Projekte, persönliche Angelegenheiten sowie die beunruhigende politische Lage aus. Die Briefe offenbaren die enge Freundschaft der beiden Autoren, ihre gegenseitige Bewunderung und Unterstützung, aber auch Spannungen und Differenzen. Zudem bieten sie Einblicke in das Leben im Exil, da beide aufgrund ihrer jüdischen Herkunft und der politischen Verfolgung durch das NS-Regime gezwungen waren, ihre Heimat zu verlassen. Der Briefwechsel dokumentiert nicht nur die intellektuelle Verbindung zwischen Roth und Zweig, sondern reflektiert auch die Herausforderungen der Zeit: den Aufstieg des Nationalsozialismus, das Gefühl der Heimatlosigkeit und den Kampf um künstlerische Integrität angesichts politischer Bedrohungen. Das Buch ist ein bewegendes Zeugnis einer besonderen Freundschaft in schwierigen Zeiten.
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Über den Autor
Joseph Roth (1894-1939) und Stefan Zweig (1881-1942) gehören noch heute zu den meistgelesenen Erzählern der deutschen Literatur.Die HerausgeberMadeleine Rietra studierte Germanistik und Geschichte in Amsterdam und Hamburg. Sie edierte u.a. die Briefwechsel Joseph Roths mit dem Verlag De Gemeenschap (1991) sowie in Verbindung mit Rainer-Joachim Siegel mit den Verlagen Allert de Lange und Querido (2005).Rainer-Joachim Siegel ist Mathematiker und Verfasser der maßgeblichen Joseph-Roth-Bibliographie (1995) sowie Herausgeber einer Sammlung von neu aufgefundenen Texten Joseph Roths mit dem Titel »Unter dem Bülowbogen« (1994).Heinz Lunzer, geb. 1948, ist Literaturhistoriker und leitete die Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur im Literaturhaus Wien. Zahlreiche Veröffentlichungen zur österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts.
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