»Das Zeigen muß gezeigt werden«
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Beschreibung
»Zeigt, dass ihr zeigt!« - So fordert Bertolt Brecht die Schauspieler*innen in einem poetologischen Gedicht auf. Diese Aufforderung ist nicht nur Hinweis für die konkrete Spielpraxis, sondern vielmehr programmatisch für das gesamte Konzept des epischen Theaters. In dieser Arbeit wird systematisch eine Ästhetik des Zeigens für Brechts episches Theater entwickelt. So wird ein neuer Zugriff auf das wirkmächtige Modell des epischen Theaters möglich, der anschlussfähig ist sowohl für theater- als auch literaturwissenschaftliche Diskurse, indem das Zeigen als gestaltgebende Kategorie erschlossen wird. Mit dem Zeigen bezieht sich Bertolt Brecht intensiv auf ein auf den ersten Blick alltägliches und einfach wirkendes Konzept und deutet es als Gestaltungsprinzip des epischen Theaters aus. Dazu entwirft er eigene, spezifisch theaterästhetische Prägungen. Diese werden in unterschiedlichen Ausgestaltungsformen sowohl in seinen theoretischen Texten als auch in seinen Stücken wirksam. Ausgehend von interdisziplinären Grundlagen zum Zeigen und einer eigenen Heuristik zur Unterscheidung unterschiedlicher Zeigemodi werden ausgewählte theatertheoretische Texte Bertolt Brechts und die Stücke Mann ist Mann, Die Maßnahme und Der kaukasische Kreidekreis im close reading-Verfahren analysiert. von Schicht, Saskia
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Über den Autor
Saskia Schicht studierte Literaturwissenschaft und Philosophie an der Universität Bielefeld. Sie beschäftigt sich unter anderem mit Theater und Tanz des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. In der Bielefeld School of Education ist sie im Bereich der Fort- und Weiterbildung für Lehrkräfte tätig.
- paperback
- 352 Seiten
- Erschienen 1996
- Goldmann
- hardcover
- 256 Seiten
- Erschienen 2017
- Piper
- Kartoniert
- 176 Seiten
- Erschienen 1999
- Suhrkamp




