Scheu vorm Artefakt?
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Beschreibung
Polemisch reibt sich das Buch mit vorherrschenden, unangemessenen Neigungen sowohl der zuständigen akademischen Zünfte wie auch der populär feuilletonistischen Tageskritik. Zurückschreckend vor der einzigartigen Beschaffenheit poetischer, musikalischer, bildnerischer Werke, suchen sie beiderseits nur zu gern Ausflüchte bei biographischen, psychologischen und platt weltanschaulichen Umständen. Solchen widrigen Verhältnissen kontert das Buch. Der Autor, trainiert durch experimentierlustige Lehrerfahrungen im In- und Ausland, berichtet, wie es gelingen konnte, der ästhetischen Eigenart jedes Artefakts zwanglos, doch stichhaltig gerecht zu werden. Hierbei scheinen ihm die fruchtbarsten Gelegenheiten von jeher weniger aus gängigen als auf abgelegenen, manchmal gar pikaresken Wegen zu lauern. Konkret boten sich solche Wege an, bei vielfältigen Gastprofessuren und Vortragsreisen, in etlichen europäischen und afrikanischen Ländern. Beigetragen hat dazu, dass für den Autor die Universitäts-Laufbahn allenfalls zweite Wahl gewesen ist. Ursprünglich war Theaterarbeit sein Berufsziel. Von daher, von der Anschaulichkeit der Schau-Bühne, mag auch die Denkart und Lesbarkeit seiner Bücher herrühren. Egal, ob sie Tragödien oder Possen, Kunstmärchen oder lyrische Gedichte, Epen oder Operetten ins Visier nehmen. Ernst nimmt der Autor die Künste und grimmig ist seine bildungspolitische und berufskritische Streitlust. (Für sofortige Zurücknahme des geistestötenden Bachelor-Studiums, davon ist er überzeugt, wäre endlich ein kontinentaler Universitäts-Streik fällig.) von Klotz, Volker
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Über den Autor
Volker Klotz war von 1971 bis 1995 Professor für Literaturwissenschaft an der Universität Stuttgart. Weitere Buchveröffentlichungen (Auswahl): Dramaturgie des Publikums; Abenteuer-Roman; Bürgerliches Lachtheater; Das europäische Kunstmärchen; Venus Maria. Auflebende Frauenstatuen in der Novellistik/Operette. Porträt und Handbuch einer unerhörten Kunst; Erzählen: Von Homer zu Boccaccio, von Cervantes zu Faulkner; Verskunst. Was ist, was kann ein lyrisches Gedicht?
- Taschenbuch
- 651 Seiten
- Erschienen 2000
- Lübbe
- Gebunden
- 256 Seiten
- Erschienen 2021
- Magellan
- paperback
- 300 Seiten
- Erschienen 2026
- epubli
- hardcover
- 95 Seiten
- Erschienen 2004
- München, London, New York: ...
- Hardcover
- 192 Seiten
- Erschienen 2017
- Theiss in Herder
- paperback
- 52 Seiten
- Erschienen 2010
- STE ECRIVAINS
- paperback
- 384 Seiten
- Erschienen 2023
- DISTANZ Verlag
- Hardcover -
- Erschienen 2005
- Deutscher Kunstverlag
- hardcover
- 346 Seiten
- Erschienen 2006
- Forge
- Gebunden
- 269 Seiten
- Erschienen 2022
- HJB
- paperback
- 800 Seiten
- Erschienen 2002
- Droemer Knaur
- Kartoniert
- 332 Seiten
- Erschienen 2022
- A7L Thrilling Books Ltd. (N...




