Der Reisende ohne Schatten: Nachdenken über Migration, Identität, Heimat und Menschenrechte
Kurzinformation
inkl. MwSt. Versandinformationen
Artikel zZt. nicht lieferbar
Artikel zZt. nicht lieferbar

Beschreibung
Dieses Buch ist ein Plädoyer für Unterschiede. Es warnt vor den ‚dunklen’ Seiten von Mobilität, Migration und Globalisierung, vor der zunehmenden Vereinzelung der Menschen und ihrer Verlassenheit (Arendt). Auf ganz persönlicher Ebene beschreibt es die Unmöglichkeit, durch Emigration dem ‚Schatten’ der Vergangenheit zu entfl iehen. Und es zeigt die Folgen, wenn man den eigenen ‚Standpunkt’ in der Welt verliert. Es geht um: Die historischen Aspekte der Migration; um transnationale Gemeinschaften und modernes ‚Nomadentum’; um Fernweh, Kulturschock und den Umgang mit fremden Lebenswelten; gesundheitliche Belastungen durch territoriale Mobilität; die Prägung durch Orte und den Bruch im Zeit-Raum-Kontinuum, den wir auf Reisen erleben; um Familienbindungen, die Distanzen überbrücken; Loyalität und Vertrauen als Voraussetzung des Zusammenlebens; um die Bedeutung der Sprache für unsere Wahrnehmung und unser Weltbild; Zugehörigkeit, kollektives Gedächtnis und nicht zuletzt um die Rolle der Geschichte für unsere Identität und Zukunftsperspektive. Den Anlass für die Refl ektionen der Autorin bildete ihre Familiengeschichte, aus der leitmotivisch in Abschnitten erzählt wird. Beginnend mit der Heirat der norwegischen Großmutter kurz vor dem Ersten Weltkrieg mit einem Deutschen, dem sie in sein Heimatland folgt, endet sie mit dem Tod der ältesten Enkelin dieser Frau, die in Lateinamerika ermordet und in einem Massengrab verscharrt wird.
Produktdetails
So garantieren wir Dir zu jeder Zeit Premiumqualität.
Über den Autor
- Gebunden
- 206 Seiten
- Erschienen 2016
- Beltz & Gelberg
- perfect -
- Diogenes
- perfect -
- Erschienen 1999
- Ullstein
- hardcover
- 356 Seiten
- Erschienen 1981
- Paul Zsolnay
- Gebunden
- 144 Seiten
- Erschienen 2020
- C.Bertelsmann Verlag




