Gesamterkennen
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Beschreibung
Prominente Intellektuelle der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts betrachteten Stefan George als das "großartigste Durchkreuzungs- und Ausstrahlungsphänomen" der deutschen Geistesgeschichte. Um ihn herum formte sich eine Wissenschaftlergruppe, der sogenannte ,George-Kreis', die durch ihre Veröffentlichungen den Diskurs über Grenzen und Möglichkeiten der Wissenschaft bis in die 30er Jahre hinein maßgebend beeinfl usst hat. Diese Studie zeigt anhand der Publikationen dieses Kreises, von den Blättern für die Kunst bis zur Transcendenz des Erkennens von Edith Landmann, wie sich der Diskurs über poetisches Wissen und Erkenntnis zu einem wissenschaftlichen Paradigma entwickelte, das sich im Kontext der Wissenschaftskrise als humangerechte und -zentrierte Alternative zum mechanisch-physikalischen Modell des Positivismus präsentieren konnte. Harter Kern dieses Paradigmas war nämlich eine von Platonismus, Lebensphilosophie und Hermeneutik des Fin-de-Siècle gefärbte Auffassung der ,Gestalt', die auf epistemologischer sowie auf methodologischer Ebene alle Charakteristika eines radikalen Holismus aufweist.
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Über den Autor
Francesco Rossi studierte von 2002 bis 2007 Germanistik, Romanistik und Literaturtheorie an der Universität Pisa und promovierte 2011 an den Universitäten Stuttgart und Pisa im Rahmen eines internationalen Promotionsverfahrens.
- Klappenbroschur
- 248 Seiten
- Erschienen 2017
- Cornelsen Verlag
- paperback
- 428 Seiten
- Erschienen 2024
- LIT Verlag
- Geheftet
- 96 Seiten
- Erschienen 2011
- Cornelsen Verlag
- Geheftet
- 80 Seiten
- Erschienen 2010
- Cornelsen Verlag
- Hardcover
- 239 Seiten
- Erschienen 2012
- Die Gestalten Verlag
- Kartoniert
- 256 Seiten
- Erschienen 2015
- Cornelsen Verlag
- Kartoniert
- 376 Seiten
- Erschienen 2009
- Cornelsen Verlag




