Geburt und Teufelsdienst
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Beschreibung
Das Ziel dieser Untersuchung ist es nicht, eine neue Deutung des Werkes von Kafka vorzulegen, sondern die unbegrenzbaren Möglichkeiten der Interpretation dieser Texte zu verstehen. Kafka ist ein Extremfall der Germanistik, die noch keinen Grundkonsens zu ihm finden konnte, weil er kein Autor im üblichen Sinne war. Seine Texte verweisen weniger als andere auf eine äußere Realität, und dieser Umstand ermöglicht einen Vergleich mit der Sprachtheorie von Moses Mendelssohn in ,Jerusalem oder über religiöse Macht und Judentum'. Im Rückgriff auf diesen orthodox-jüdischen Denker wird Kafka weder mit dem chassidischen noch mit dem zionistischen Judentum in Verbindung gestellt, sondern mit dem traditionellen (Mehrheits-) Judentum, für das das Gesetz für jeden und immer offen steht. Von besonderem Interesse ist daneben das Verständnis des Talmud, dessen Autoren ebenfalls nicht als ,Autoren' bezeichnet werden können. Von hier aus wird ein neuer und auch kritischer Blick auf Kafka möglich, der gleichwohl den divergierenden Interpretationen einen "Eigenwert" (Robert Weltsch) zuspricht.
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 416 Seiten
- Erschienen 2007
- Goldmann
- hardcover
- 320 Seiten
- Erschienen 2010
- Penhaligon Verlag
- Gebunden
- 128 Seiten
- Erschienen 2017
- Verlag Herder
- paperback
- 224 Seiten
- Erschienen 1996
- Heyne
- Leinen
- 549 Seiten
- Erschienen 1982
- Miriam- Verlag
- Hardcover
- 171 Seiten
- Erschienen 2023
- Verlag Herder
- Kartoniert
- 144 Seiten
- Erschienen 2015
- FISCHER Sauerländer
- paperback -
- Erschienen 1980
- München : Heyne,
- Kartoniert
- 254 Seiten
- Erschienen 2018
- Neufeld Verlag




