Prinzip und Prozess Auslöschung: Intertextuelle Destruktion und Konstitution des Romans bei Thomas Bernhard (Epistemata - Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Literaturwissenschaft)
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Beschreibung
15 Jahre nach Bernhards Tod zeichnet sich heute im Rahmen der literaturwissenschaftlichen Forschung erst langsam, in verschiedenen Bemühungen um die Institutionalisierung des Autors durch Ausstellungen, Literaturstiftungen sowie die Herstellung der ersten Gesamtausgabe bereits deutlicher die Frage nach seiner zukünftigen literaturhistorischen Relevanz ab. Die vorliegende Arbeit versucht zunächst, verschiedene Forschungsansätze auf den Boden eines von Bernhard streng durchgeführten polarisierenden Denk- und Schreibprinzips zu stellen, das, den Inhalten der literarischen Rede vorgeschaltet, für die Originalität von Bernhards Schreiben in erster Linie verantwortlich gemacht wird. Die Analyse läuft auf eine Parallellektüre mit Kafkas Processroman hinaus, die für Bernhards Haupttext Auslöschung eine paradoxale Einlösung der von Kafka geforderten prozessualen Schreibweise bei gleichzeitiger Zurückweisung der Forderungen der Romangattung ergibt. Bernhards Text, der sich selbst als Abriss dieser Gattung zu erkennen gibt, kann schliesslich als deren literarische Auslöschung gelesen werden.
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover
- 320 Seiten
- Erschienen 1984
- Volk und Welt
- Kartoniert
- 346 Seiten
- Erschienen 2012
- Suhrkamp Verlag
- paperback
- 601 Seiten
- Erschienen 1979
- Suhrkamp
- Gebunden
- 311 Seiten
- Erschienen 2008
- Residenz
- Kartoniert
- 166 Seiten
- Erschienen 2011
- dtv Verlagsgesellschaft mbH...
- Gebunden
- 230 Seiten
- Erschienen 2020
- Wallstein
- paperback
- 304 Seiten
- Erschienen 2016
- Lübbe
- Kartoniert
- 178 Seiten
- Erschienen 2016
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 336 Seiten
- Erschienen 1970
- Suhrkamp Verlag




