Ich trotze, also bin ich
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Beschreibung
Was unterscheidet gedankliche Einfälle von gedanklichen Anfällen? Beim «Einfall» klingt eine militärische Bedeutung mit: Man dringt in ein Gebiet ein, erobert oder besetzt es. Der Schriftsteller braucht einen Einfall, um das unbeschriebene Blatt zu «erobern». Der Einfall führt zu geplanter, stabsmässiger Aktion. Der Anfall dagegen widerfährt uns - er überfällt uns: ein Schwindel-, Schlag- oder Schwächeanfall. Der Schriftsteller braucht den Einfall, um arbeiten zu können. Der Philosoph nicht unbedingt - er braucht Anfälle, einen gewissen Geistesschwindel, der ihm etwas, was vorher selbstverständlich war, auf einmal fragwürdig, fremd, ja absurd erscheinen lässt. Die Lektüre dieser zwanzig philosophischen Anfälle zu verschiedenen Themen regt dazu an, selber Anfall-anfällig zu werden. von Kaeser, Eduard
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Über den Autor
Eduard Kaeser ist Physiker und Philosoph. Seitdem er als Gymnasiallehrer pensioniert ist, ist er als Publizist zu Themen zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Philosophie tätig. Im Schwabe Verlag erschienen sind Pop Science, Multikulturalismus revisited, Artfremde Subjekte und Trojanische Pferde unserer Zeit.
- Gebunden
- 80 Seiten
- Erschienen 2020
- Luchterhand Literaturverlag
- Kartoniert
- 126 Seiten
- Erschienen 2017
- Trias
- Gebunden
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- Brunnen Verlag GmbH
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- 53 Seiten
- Erschienen 2019
- Independently published
- Gebunden
- 40 Seiten
- Erschienen 2014
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