Schriften zur Logik und Sprachphilosophie: Aus dem Nachlaß (Philosophische Bibliothek)
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Beschreibung
"Schriften zur Logik und Sprachphilosophie: Aus dem Nachlaß" ist eine Sammlung von Arbeiten des deutschen Philosophen und Mathematikers Gottlob Frege, die posthum veröffentlicht wurden. Diese Schriften bieten einen tiefen Einblick in Freges Beiträge zur Logik und Sprachphilosophie, zwei Bereiche, in denen er als einer der Begründer der modernen analytischen Philosophie gilt. Die Sammlung umfasst unveröffentlichte Manuskripte und Fragmente aus Freges Nachlass, die seine Gedanken zu Themen wie der Natur mathematischer Wahrheit, der Struktur logischer Argumente und der Beziehung zwischen Sprache und Bedeutung beleuchten. Besonders hervorzuheben ist Freges Unterscheidung zwischen Sinn (Sinn) und Bedeutung (Bedeutung), ein Konzept, das maßgeblich zur Entwicklung der Semantik beigetragen hat. Diese Schriften zeigen Freges Bemühungen, eine präzise formale Sprache zu entwickeln, um philosophische Probleme klarer darzustellen. Sie sind von großem Interesse für Philosophen, Linguisten und Logiker, die sich mit den Grundlagen von Sprache und Logik beschäftigen.
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Über den Autor
Gottlob Frege wird 1848 in Wismar geboren. Nach dem Abitur studiert er Mathematik, Philosophie, Physik und Chemie in Jena und Göttingen, wo er 1873 mit einer mathematischen Dissertation zum Doktor der Philosophie promoviert. Ab 1874 lehrt er an der Universität Jena Mathematik. Die Begriffsschrift, eine der arithmetischen nachgebildete Formelsprache des reinen Denkens erscheint 1879. Während die zeitgenössische Aufnahme des Textes kritisch bleibt, gilt die Schrift bis heute als wichtigster Text in der Geschichte der Logik nach den Analytiken des Aristoteles. Die Grundlagen der Arithmetik haben zum Ziel, nachzuweisen, daß der Begriff der Anzahl und damit die Grundbegriffe der Arithmetik, allein mit logischen Mitteln einwurfsfrei definiert werden können und gelten bis heute in ihrer Brillanz als Meisterwerk. Auch hier sieht sich Frege allerdings der Kritik und dem Unverständnis seiner Zeit ausgesetzt. Im Bereich der Philosophie werden Freges sprachphilosophische Betrachtungen außerordentlich einflußreich. Insbesondere Russell und Wittgenstein nehmen seine Untersuchungen zur Logik und Sprachphilosophie auf; er wird so zu einem der wichtigsten Wegbereiter der analytischen Philosophie. Frege, der zeitlebens zurückgezogen lebt, wird 1917 krankheitshalber emeritiert und stirbt 1925 in Bad Kleinen.
- hardcover
- 206 Seiten
- Erschienen 2005
- Harvard University Press
- Broschiert -
- Erschienen 1982
- Suhrkamp
- hardcover
- 215 Seiten
- Erschienen 1994
- Springer
- Gebunden
- 300 Seiten
- Erschienen 2003
- Suhrkamp Verlag
- Leinen
- 325 Seiten
- Erschienen 1992
- Meiner, F
- Kartoniert
- 376 Seiten
- Erschienen 1979
- Vieweg
- Taschenbuch
- 176 Seiten
- Erschienen 2020
- wbg Academic in Herder
- Kartoniert
- 150 Seiten
- Erschienen 2005
- Meiner, F
- Kartoniert
- 272 Seiten
- Erschienen 2019
- Brill Deutschland GmbH




