Briefe über China (1694–1716): Die Korrespondenz mit Barthélemy Des Bosses S.J. und anderen Mitgliedern des Ordens. Zweisprachige Ausgabe (Philosophische Bibliothek)
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Beschreibung
"Briefe über China (1694–1716): Die Korrespondenz mit Barthélemy Des Bosses S.J. und anderen Mitgliedern des Ordens" ist eine Sammlung von Briefen, die Einblick in den intellektuellen Austausch zwischen europäischen Gelehrten und Missionaren in China während des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts bietet. Die Briefe wurden hauptsächlich von Mitgliedern der Gesellschaft Jesu (Jesuiten) verfasst, darunter Barthélemy Des Bosses, und sie dokumentieren die Bemühungen, das Verständnis der westlichen Welt für die chinesische Kultur, Philosophie und Wissenschaft zu vertiefen. Diese zweisprachige Ausgabe ermöglicht es dem Leser, sowohl das Original als auch die Übersetzung zu studieren, was den Zugang zu diesen historischen Dokumenten erleichtert. Der Dialog in den Briefen umfasst Themen wie den kulturellen Austausch, religiöse Herausforderungen bei der Missionierung sowie wissenschaftliche Entdeckungen und Beobachtungen in China. Das Werk beleuchtet nicht nur die Gedankenwelt der Jesuitenmissionare, sondern auch deren Rolle als Vermittler zwischen Ost und West in einer Zeit wachsender globaler Interaktionen.
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Über den Autor
Gottfried Wilhelm Leibniz wird 1646 in Leipzig als Sohn eines Juristen und Professors der Moralphilosophie geboren. Bereits als Achtjähriger eignet sich der Junge autodidaktisch die lateinische Sprache an und entwickelt die Anfänge einer mathematischen Zeichensprache. Nach dem Studium der Rechte und Philosophie an den Universitäten Leipzig, Jena und Altdorf wendet sich Leibniz außeruniversitären Aufgaben zu und lebt u.a. bis 1672 als Diplomat in Paris. Dort entwickelt er die Infinitesimalrechnung und eine Rechenmaschine für die vier Grundrechenarten, für die er in die Londoner Royal Society aufgenommen wird. Zu Lebzeiten erscheint nur ein philosophisches Werk Leibnizens, die Theodicée (1710), während die Neuen Abhandlungen über den menschlichen Verstand nach dem Tode Lockes von Leibniz aus dem Druck zurückgezogen werden. Sein System ist in einer Vielzahl kleinerer Untersuchungen aus den Jahren 1686-1716 enthalten. Das Zentrum bildet dabei die Monadologie, in der Leibniz in knapper Form seine Substanzmetaphysik zusammenfaßt. 1676 läßt sich Leibniz in Hannover nieder, wo er als Hofrat und Bibliothekar wirkt. Seinen intensiven Austausch mit nahezu allen Gelehrten und Monarchen Europas findet sich in über 15000 erhaltenen Briefen und führt nicht zuletzt 1700 zur Gründung der Berliner Akademie der Wissenschaften. Nicht unangefeindet stirbt Leibniz 1716 in Hannover.
- perfect
- 470 Seiten
- Erschienen 1992
- Leipzig : Reclam,
- hardcover -
- Erschienen 1982
- Tübingen : Edition Erdmann,
- turtleback
- 265 Seiten
- Erschienen 2002
- C.H.Beck
- Gebunden
- 248 Seiten
- Erschienen 1985
- Felix Meiner
- Gebunden
- 610 Seiten
- Erschienen 2023
- V&R unipress
- Gebunden
- 288 Seiten
- Erschienen 2009
- Verlag der Weltreligionen
- Gebunden
- 1105 Seiten
- Erschienen 2021
- Wallstein Verlag
- Kartoniert -
- Erschienen 2006
- Reprodukt
- Kartoniert
- 180 Seiten
- Erschienen 2003
- FISCHER Taschenbuch
- cd_rom -
- Erschienen 2005
- Verlag Herder




