Philosophische Bibliothek, Bd.510, Grundfragen der Erkenntnistheorie.: Hrsg. v. Wolfdietrich Schmied-Kowarzik.
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Beschreibung
"Grundfragen der Erkenntnistheorie", herausgegeben von Wolfdietrich Schmied-Kowarzik, ist ein Band in der Reihe "Philosophische Bibliothek", der sich mit den zentralen Themen und Problemen der Erkenntnistheorie befasst. Der Sammelband versammelt Beiträge verschiedener Philosophen, die grundlegende Fragen untersuchen, wie etwa: Was können wir wissen? Wie gelangen wir zu Wissen? Welche Rolle spielen Wahrnehmung, Vernunft und Erfahrung im Erkenntnisprozess? Die Autoren diskutieren klassische Positionen sowie moderne Ansätze und bieten eine umfassende Einführung in die Debatten über die Natur des Wissens und die Bedingungen seiner Möglichkeit. Der Band richtet sich an Studierende und Interessierte der Philosophie, die ein tieferes Verständnis für epistemologische Fragestellungen entwickeln möchten.
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Über den Autor
Richard Hönigswald wird 1875 in Magyar-Óvár geboren. Im Anschluß an das Studium der Medizin und Philosophie bei Riehl und Meinong wird er 1916 Professor für Philosophie, Psychologie und Pädagogik in Breslau. 1930 folgt er einem Ruf nach München.1931 erscheinen die Grundfragen der Erkenntnistheorie, in denen Hönigswald die korrelative Dialektik von Erkenntnis und Monas für den Prozeß des Begreifens der Wirklichkeit herausarbeitet. Die Hönigswaldsche Philosophie gestaltet sich nicht zu einem System, sondern zu einer - wie Hönigswald selbst im Titel eines Nachlaßwerkes bekundet - aus "individueller Problemgestaltung entwickelt[en] Systematik der Philosophie". Die Grundstruktur dieser Systematik läßt sich am ehesten am Bild einer Ellipse verdeutlichen, insofern das Denken Hönigswalds gleichsam um zwei Brennpunkte zentriert ist: um das Problem des "Gegebenen" und um das Problem einer "Allgemeinen Methodenlehre", die letztlich auf alle Objektivationen des Geistigen ausgreift. Philosophie erweist sich somit als strenge Wissenschaft von der "Kultur" und im Hinblick auf ihre Funktion als Theorie der Monas zugleich als strenge Wissenschaft vom kulturbedingten und Kultur bedingenden Menschen.Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wird Hönigswald als Jude zwangspensioniert und muß 1938 einige Wochen KZ-Haft in Dachau überstehen. 1939 gelingt es ihm, mit Frau und Tochter in die Vereinigten Staaten auszuwandern. Er stirbt 1947 in New Haven.
- paperback
- 214 Seiten
- Erschienen 2026
- UTB GmbH
- Kartoniert
- 194 Seiten
- Erschienen 2015
- De Gruyter
- Kartoniert
- 368 Seiten
- Erschienen 2003
- C.H.Beck
- hardcover
- 158 Seiten
- Erschienen 1984
- Meiner, F
- Kartoniert
- 160 Seiten
- Erschienen 2014
- Suhrkamp
- Kartoniert
- 102 Seiten
- Erschienen 1999
- Meiner, F
- Kartoniert
- 216 Seiten
- Erschienen 2001
- FISCHER Taschenbuch
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- Erschienen 2000
- Directmedia
- hardcover
- 856 Seiten
- Erschienen 2024
- Pustet, F




