Philosophische Bibliothek, Band 487: Nicolai de Cusa Tu quis es "De principio" / Über den Ursprung
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Beschreibung
"Philosophische Bibliothek, Band 487: Nicolai de Cusa Tu quis es 'De principio' / Über den Ursprung" von Karl Bormann ist eine Ausgabe, die sich mit den philosophischen Ideen des mittelalterlichen Denkers Nikolaus von Kues (Nicolai de Cusa) auseinandersetzt. In diesem Werk wird insbesondere sein Text "De principio" behandelt, in dem er grundlegende Fragen zur Natur der Existenz und des Ursprungs aller Dinge untersucht. Nikolaus von Kues war ein bedeutender Philosoph und Theologe des 15. Jahrhunderts, der für seine spekulativen und oft mystischen Ansätze bekannt ist. In "De principio" erforscht er das Verhältnis zwischen Gott, dem Universum und dem Menschen. Er stellt Fragen wie "Wer bist du?" ("Tu quis es?") und versucht, Antworten auf die fundamentalen Prinzipien zu finden, die das Sein bestimmen. Karl Bormann bietet in dieser Ausgabe eine sorgfältige Analyse und Kommentierung des Textes an, um das Verständnis der komplexen Gedankenwelt des Nikolaus von Kues zu erleichtern. Der Band ist Teil der Philosophischen Bibliothek und richtet sich an Leserinnen und Leser mit Interesse an mittelalterlicher Philosophie und Theologie sowie an diejenigen, die sich mit den Ursprüngen moderner metaphysischer Konzepte beschäftigen möchten.
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Über den Autor
Nikolaus von Kues (Nicolaus Cusanus) kommt 1401 im heutigen Bernkastel-Kues zur Welt. Nach kurzem Studium der freien Künste in Heidelberg widmet er sich an der Universität Padua dem Kirchenrecht. Nach der Priesterweihe um 1440 wird Nikolaus 1448 zum Kardinal ernannt. 1433 verfaßt Nikolaus auf dem Basler Konzil seine erste grundlegende Schrift De concordantia catholica, in der er als Jurist und Theologe eine neue Ekklesiologie, eine allgemeine Konzils- und Staatstheorie sowie eine darauf aufbauende Reichsreform entwirft. Die erste von Nikolaus zur Veröffentlichung bestimmte philosophisch-theologische Schrift De docta ignorantia ist grundlegend für das Verständnis seines Denkens. Hier entwickelt er seinen berühmt gewordenen Begriff der "coincidentia oppositorum" der theologisch von der Suche nach Gott und philosophisch von der Jagd nach Weisheit geleitet ist. Mit der Einsicht in das Nichtwissen des Wissens distanziert sich Nikolaus von der ontologisch bedingten Erkenntnismetaphysik der Hochscholastik, um ein neuzeitliches Wahrheitsverständnis zu begründen. Nikolaus von Kues verbringt die letzten sechs Jahre seines Lebens am Hofe des Papstes in Rom und stirbt 1464.
- Kartoniert
- 288 Seiten
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