Philosophische Bibliothek, Bd.316, Der geschloßne Handelsstaat. Ein philosophischer Entwurf als Anhang zur Rechtslehre und Probe einer künftig zu ... Manuskript Fichtes "Ueber Staatswirtschaft"
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Beschreibung
"Der geschlossene Handelsstaat" von Johann Gottlieb Fichte ist ein philosophisches Werk, das sich mit der Idee eines autarken und wirtschaftlich unabhängigen Staates auseinandersetzt. Fichte entwirft in diesem Buch ein Modell, in dem der Staat die Kontrolle über den Handel übernimmt und sich von internationalen Märkten abschottet, um Selbstversorgung und wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten. Dieses Konzept wird als eine Erweiterung seiner Rechtslehre betrachtet und dient als kritische Auseinandersetzung mit den zeitgenössischen wirtschaftlichen Theorien des freien Handels. Fichte argumentiert für einen staatlich regulierten Wirtschaftsraum, der soziale Gerechtigkeit und nationale Sicherheit fördern soll. Das Werk bietet zudem einen Einblick in seine Vorstellungen zur Staatswirtschaft und dient als Grundlage für weiterführende Diskussionen über die Rolle des Staates in der Wirtschaft.
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Über den Autor
Johann Gottlieb Fichte wird 1762 geboren. Nachdem ihm der Schulbesuch noch durch einen Gönner ermöglicht wird, muß er sich das Studium in Jena durch Hauslehrerstellen finanzieren. Die Begegnung mit der Philosophie Kants veranlaßt ihn, diesen in Königsberg aufzusuchen und ihm den Versuch einer Kritik aller Offenbarung vorzulegen. Kant vermittelt hierfür einen Verleger, und das Erscheinen des Werks macht Fichte schlagartig berühmt.Als auch politischer Denker setzt sich Fichte zunächst für die Ideale der französischen Revolution ein um dann später vehement gegen die napoleonische Unterdrückung zu kämpfen. Mit Fichte als einem der Hauptvertreter des deutschen Idealismus setzen sich insbesondere Schelling und Hegel auseinander. Fichte stirbt 1814 in Berlin an einer Infektionskrankheit.
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- Erschienen 1984
- Meiner, F
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- W. Kohlhammer GmbH
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- Meiner, F
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- dtv Verlagsgesellschaft mbH...




