Die 'Konstanzer Weltchronik': Modulare Textpraxis in der spätmittelalterlichen Schriftlichkeit. Edition und Untersuchungen (Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur, Beihefte)
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Beschreibung
Die anonyme 'Konstanzer Weltchronik' aus dem 14. Jahrhundert bietet einen komplexen Überlieferungsfall: Der je nach Handschrift in unterschiedlichem Umfang und Wortlaut überlieferte Text geht auf lateinische Quellen des 12.–14. Jahrhunderts zurück, ist in einem Teil der Textzeugen mit einem Bildprogramm ausgestattet und darüber hinaus mehrfach zusammen mit eschatologischen und chronikalischen Texten überliefert. Auf Grundlage einer fundierten Aufbereitung aller Textzeugen macht Sarah Hutterer den Text erstmals in einer Edition zugänglich und untersucht das Verhältnis von Text und Bild sowie den Umgang mit den lateinischen Quellen im Detail. So wird eine Form von Schriftlichkeit sichtbar, in der sich Phänomene von Kompilation und Neuschöpfung, von Übersetzung und Eigenem wie auch des Werkcharakters einzelner Teile und der Konzeption mehrerer solcher Teile als zusammengehöriges Ganzes überlagern. Für diesen Befund entwickelt die Autorin das Konzept der 'modularen Textualität', das die 'Konstanzer Weltchronik' als Modellfall einer spezifischen spätmittelalterlichen Textpraxis lesbar macht.
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 646 Seiten
- Erschienen 2025
- Erich Schmidt Verlag
- Gebunden
- 399 Seiten
- Erschienen 2017
- V&R unipress
- hardcover
- 1218 Seiten
- Erschienen 2006
- Hirmer
- Kartoniert
- 548 Seiten
- Erschienen 2002
- wbg Academic in Herder
- Gebunden
- 1387 Seiten
- Erschienen 2014
- De Gruyter



