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Beschreibung
Die Literatur der griechisch-römischen Antike spielt in Hans Blumenbergs Werk eine tragende, aber ambivalente Rolle. Auch wo Blumenberg kritisch über die Erkenntnisse und Methoden der Vergangenheit urteilt, legt er das denkerische Potential der Texte frei: In phänomenologischer Hinsicht erscheint die Antike geradezu als das erste Gesicht der Neuzeit, die Neuzeit als Allegorie der Antike. Der Band erschließt erstmalig systematisch Blumenbergs Antike-Bild und reflektiert dessen Folgen für das wissenschaftliche Selbstverständnis der Neuzeit bzw. Moderne, wie Blumenberg es konturiert. Fächerübergreifend werden Blumenbergs Antike-Lektüren auf ihre Konsequenzen für den Stellenwert anthropologischer Konstanten und phänomenologischer Prinzipien, aber auch für die Genese und Entwicklung möglicher geistesgeschichtlicher Paradigmenwechsel hin überprüft. Im Fokus stehen Blumenbergs kritische Platonlektüren, seine phänomenologischen Analysen antiker Literatur und seine Überlegungen zum Spannungsverhältnis von Rhetorik und Philosophie. Auch diese Facetten des Blumenbergschen Denkens repräsentieren eine spezifische Form seiner Arbeit am Mythos. von Möller, Melanie
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Über den Autor
- perfect
- 976 Seiten
- Erschienen 2024
- Heyne Verlag
- Kartoniert
- 539 Seiten
- Erschienen 2020
- Heyne Verlag
- Kartoniert
- 168 Seiten
- Erschienen 2018
- Panini Verlags GmbH
- hardcover
- 144 Seiten
- Erschienen 2026
- Splitter-Verlag
- perfect -
- Erschienen 1984
- Fisical_Book




