Das psychiatrische Aufschreibesystem
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Beschreibung
Die Psychiatrie entwickelte im Ausgang des 19. Jahrhunderts ein komplexes Aufschreibesystem. Die Beiträge dieses Bandes zeichnen nach, wie diese psychiatrischen Aufzeichnungspraktiken zugleich Wissen formieren, Machtkonstellationen errichten und Ontologien des Wahnsinns herstellen. In den Verfahren des Notierens, Ordnens und Schreibens lässt sich eine Eigenlogik des Beobachtens, Sammelns, Protokollierens, Begutachtens und Interpretierens in der Psychiatrie freilegen. Schreibakte werden zumeist von der Verwaltung in Gang gesetzt, eröffnen der Psychiatrie Zugang zur juristischen Dienstbarkeit und beschleunigen die interne Ausdifferenzierung der Disziplin. Schreibszenen wirken auf die Äußerungen der Patienten zurück und reizen wiederum Phänomene an, die ihrerseits aufgezeichnet werden. So entsteht eine Dynamik, welche das Fach vorantreibt, seine Position in der Gesellschaft austariert, einmal gefundene Differenzierungen permanent über sich hinaus treibt und Klinik, Forschung und gesellschaftliche Praxis zu einem unabschließbaren Projekt geraten lässt. von Borck, Cornelius
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Über den Autor
- Gebunden
- 997 Seiten
- Erschienen 2012
- De Gruyter
- paperback
- 180 Seiten
- Erschienen 2006
- Hogrefe Verlag
- Kartoniert
- 254 Seiten
- Erschienen 2017
- W. Kohlhammer GmbH
- Hardcover
- 400 Seiten
- Erschienen 2010
- Thieme
- Kartoniert
- 92 Seiten
- Erschienen 2020
- Thieme
- hardcover
- 729 Seiten
- Erschienen 1983
- Springer
- Kartoniert
- 384 Seiten
- Erschienen 2019
- Urban & Fischer Verlag/Else...
- turtleback
- 476 Seiten
- Zuckschwerdt
- Klappenbroschur
- 598 Seiten
- Erschienen 2022
- Hogrefe Verlag
- Hardcover -
- Erschienen 2008
- Urban & Fischer Verlag/Else...
- Kartoniert
- 456 Seiten
- Erschienen 2014
- Hogrefe AG
- Gebunden
- 928 Seiten
- Erschienen 2012
- Hogrefe AG




