Das psychiatrische Aufschreibesystem
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Beschreibung
Die Psychiatrie entwickelte im Ausgang des 19. Jahrhunderts ein komplexes Aufschreibesystem. Die Beiträge dieses Bandes zeichnen nach, wie diese psychiatrischen Aufzeichnungspraktiken zugleich Wissen formieren, Machtkonstellationen errichten und Ontologien des Wahnsinns herstellen. In den Verfahren des Notierens, Ordnens und Schreibens lässt sich eine Eigenlogik des Beobachtens, Sammelns, Protokollierens, Begutachtens und Interpretierens in der Psychiatrie freilegen. Schreibakte werden zumeist von der Verwaltung in Gang gesetzt, eröffnen der Psychiatrie Zugang zur juristischen Dienstbarkeit und beschleunigen die interne Ausdifferenzierung der Disziplin. Schreibszenen wirken auf die Äußerungen der Patienten zurück und reizen wiederum Phänomene an, die ihrerseits aufgezeichnet werden. So entsteht eine Dynamik, welche das Fach vorantreibt, seine Position in der Gesellschaft austariert, einmal gefundene Differenzierungen permanent über sich hinaus treibt und Klinik, Forschung und gesellschaftliche Praxis zu einem unabschließbaren Projekt geraten lässt. von Borck, Cornelius
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Über den Autor
- Gebunden
- 430 Seiten
- Erschienen 2021
- UNI-MED
- Kartoniert
- 92 Seiten
- Erschienen 2020
- Thieme
- hardcover
- 729 Seiten
- Erschienen 1983
- Springer
- turtleback
- 476 Seiten
- Zuckschwerdt
- hardcover
- 768 Seiten
- Erschienen 1983
- Springer
- Hardcover
- 700 Seiten
- Erschienen 2010
- Springer
- Gebunden
- 1298 Seiten
- Erschienen 2018
- Hogrefe Verlag
- Gebunden
- 218 Seiten
- Erschienen 2012
- Springer
- Kartoniert
- 180 Seiten
- Erschienen 2019
- Börm Bruckmeier
- paperback -
- Erschienen 1985
- MMV Medizin Verlag




