Dinkelsbühl Geschichte light
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Beschreibung
Die erste Darstellung sämtlicher Hexenprozesse der Reichsstadt Dinkelsbühl bietet mit Quellentexten und Bildmaterial eine authentische Kriminalgeschichte mit Einblick in das Alltagsleben. Sie umfasst alle vor den Rat gebrachten Anklagen und räumt mit dem Klischee einer maßlosen Verfolgung auf. In Dinkelsbühl war es anders. Die Obrigkeit kam ihrer Schutz- und Rechtspflicht nach, wichtig aber war der soziale Friede. Die Ratsherren bestimmten nach reiflicher Überlegung den Prozessverlauf im Sinn der Reichsgesetzordnung. Eine Dinkelsbühler Besonderheit der Folter war der "Spitzige Stuhl", der eigens angefertigt wurde. Man nahm Rücksicht auf Schwangere und Kranke, ließ Bußgeld nach, leichtfertige Bezichtiger_innen mussten Abbitte leisten - ein Prozess gegen Frauen von Ratsherrn wurde unterdrückt.In der Reihe "Dinkelsbühl Geschichte light" sind bisher "Die Judenschaft" und "Die Stadtgeschichte" erschienen. von Arnold, Gerfrid
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Über den Autor
Gerfrid Arnold war Stadtarchivar der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl. Als Schriftleiter des Periodikums "Alt-Dinkelsbühl", der Geschichtsbeilage der Fränkischen Landeszeitung, verfasste er zahlreiche eigene Beiträge zur Heimatgeschichte. Sein erstes Buch über das mittelalterliche Dinkelsbühl erschien vor über 30 Jahren, seine nachfolgenden Buchpublikationen zur Stadthistorie weisen ihn als Kenner der Lokalliteratur und der Archivquellen aus. Gerfrid Arnold war Vorstandsmitglied des Historischen Vereins "Alt-Dinkelsbühl", Vereinsarchivar und Leiter des Historischen Museums. In der Reihe "Dinkelsbühl Geschichte light" fasste er seine Forschung zu den Themen "Die Judenschaft" und "Die Stadtgeschichte" zusammen.
- Gebunden
- 205 Seiten
- Erschienen 2022
- C.H.Beck
- Gebunden
- 95 Seiten
- Erschienen 2020
- Wartberg
- hardcover -
- Erschienen 1987
- Hornung, Riemerling,




