Raum 5 Halb Sein, halb Schein, halb Schattenspiel
Kurzinformation
inkl. MwSt. Versandinformationen
Artikel zZt. nicht lieferbar
Artikel zZt. nicht lieferbar

Beschreibung
Das Leben zwischen Tod und Tod Eremias, allein am nächtlichen Lagerfeuer.Eremias summsingsang ein monotones Liedlein, eine Art Sprechliedlein, eine Art Anflugliedlein, wenn du weißt, was ich meine.Eremias summsingsang ein kleines Liedlein:Es ist der Tod, der dich in seinen Händen hält! Nichts bist du, als eine Handvoll Staub! Ein Windstoß, Wind und Staub verwirbeln. Wind und Staub wirbeln und treiben davon. Eremias, einsam und verloren:Du entstammst der unbelebten Materie.Und zurück geht die Reise, zurück zu einem Stück unbelebter Materie. Das Leben verknüpft diese Pole, das Leblos und das Leblos. Das ist alles. Eigenartig, findest du nicht auch?Ich meine, was soll dieses Lebendige, diese Winzigkeit, umgeben und bedrückt von all den leblosen Teilen des Seins.Was soll dieses Lebendige, eingezwängt zwischen all den leblosen Teilen des Seins.Eremias, irgendwie einsam und irgendwie verloren:Die Situation der Menschen ist eigenartig gespalten. irgendwie schizophren.Findest du nicht auch?Der konkrete Tod wird bekämpft, auf Biegen und auf Brechen. Der Tod als Prinzip hingegen wird akzeptiert. Weshalb ist das so? Weil der Tod den Menschen unabänderlich erscheint? Aber ist es auch so? Ist der Tod unabänderlich? ist der Tod ein unabänderliches, und deshalb ein immer und ewig zu akzeptierendes Prinzip? Möglicherweise werden Prinzip und simples Unvermögen miteinander verwechselt. von Timm, Jürgen
Produktdetails
So garantieren wir Dir zu jeder Zeit Premiumqualität.
Über den Autor
Und es gab die ErinnerungDie Bilder dieses Raumes entstanden etwa in den Jahren 1987 bis 1992. Ich war damals in Botswana tätig, vornehmlich als wassersuchender Geologe in der Kalahari, einer riesigen Trockensavanne im südlichen subtropischen Afrika.Ich war wochenlang allein unterwegs, nur mit einem Land Rover und einem Zelt und Proviant. Gut: Whisky und Rum waren ebenfalls dabei.Also: Es gab Zeit, es gab die Einsamkeit, es gab die Sterne, es gab das Lagerfeuer, es gab die Stimmen der Nacht.Und gab die Erinnerungen: An die Kindheit, an die Bombennächte, an die Jahreszeiten, und an die Liebe, an all die Dinge, die ein Leben ausmachen.
- Kartoniert
- 248 Seiten
- Erschienen 2014
- Westermann Bildungsmedien V...
- Kartoniert
- 128 Seiten
- Erschienen 1970
- FISCHER Taschenbuch
- hardcover
- 64 Seiten
- Erschienen 2012
- Boje
- paperback
- 296 Seiten
- Erschienen 2023
- Schwarzer Turm Verlag
- Kartoniert
- 88 Seiten
- Erschienen 1986
- Reclam, Philipp
- paperback
- 112 Seiten
- Erschienen 2016
- hansebooks
- paperback
- 320 Seiten
- Erschienen 2018
- btb Verlag
- Kartoniert
- 240 Seiten
- Erschienen 2009
- Klett




