Ich sah die Welt mit liebevollen Blicken: Ein Leben in Selbstzeugnissen
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Beschreibung
"Ich sah die Welt mit liebevollen Blicken: Ein Leben in Selbstzeugnissen" ist eine Sammlung von persönlichen Schriften und Tagebucheinträgen der deutschen Künstlerin Käthe Kollwitz. Die Publikation bietet einen tiefen Einblick in das Leben und Schaffen einer der bedeutendsten Grafikerinnen und Bildhauerinnen des 20. Jahrhunderts. Kollwitz' Werke sind stark von den sozialen und politischen Umbrüchen ihrer Zeit geprägt, insbesondere vom Ersten Weltkrieg und den sozialen Missständen in Deutschland. In ihren Selbstzeugnissen reflektiert sie über ihre künstlerische Entwicklung, persönliche Verluste und ihre unermüdliche Suche nach sozialer Gerechtigkeit. Kollwitz zeigt sich als einfühlsame Beobachterin des menschlichen Leidens, was sich auch in ihrem künstlerischen Werk widerspiegelt. Ihre Aufzeichnungen lassen den Leser an ihren Gedanken über Kunst, Familie und Gesellschaft teilhaben und zeichnen das Porträt einer Frau, die trotz persönlicher Tragödien stets an die Kraft der Menschlichkeit glaubte.
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Über den Autor
Käthe Kollwitz wurde am 8. Juli 1867 in Königsberg geboren. Die liberal eingestellten Eltern ermöglichten ihr bereits früh, privaten Zeichenunterricht zu nehmen und eine »Karriere « als Künstlerin anzustreben. Käthe Kollwitz studierte in Berlin, Königsberg und München Graphische Künste. Später lebte sie mit ihrem Ehemann Karl Kollwitz in Berlin und unterrichtete an der Damenakademie des Vereins der Berliner Künstlerinnen und wurde Professorin an der Preußischen Akademie der Künste. Mit ihrem Zyklus »Weberaufstand« erlangte sie 1897 erste Aufmerksamkeit als Künstlerin und stellte fortan aus. Sie engagierte sich zeitlebens intensiv für soziale Belange, gab Hunger, Elend und menschlicher Verzweiflung in Plakaten ein Gesicht, klagte an und bezog Stellung gegen den Nationalsozialismus. Nach der Machtergreifung erhielt Kollwitz Ausstellungsverbot, ihre Werke wurden als »Entartete Kunst« denunziert. Am 22. April 1945, gerade mal 17 Tage vor der Kapitulation Hitlerdeutschlands, starb Käthe Kollwitz nahe dem zerstörten Dresden.
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- Erschienen 1981
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