Der Jahreskreislauf als Atmungsvorgang der Erde und die vier grossen Festeszeiten. Die Anthroposophie und das menschliche Gemüt: Neun Vorträge, ... Gesamtausgabe: Schriften und Vorträge)
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Beschreibung
"Der Jahreskreislauf als Atmungsvorgang der Erde und die vier großen Festeszeiten" ist eine Sammlung von neun Vorträgen, die Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, gehalten hat. In diesen Vorträgen beschreibt Steiner den Jahreskreislauf metaphorisch als einen Atmungsprozess der Erde. Er verbindet natürliche Phänomene und zyklische Veränderungen in der Natur mit spirituellen Aspekten und menschlichen Erfahrungen. Steiner legt besonderen Wert auf die Bedeutung der vier großen Festeszeiten: Weihnachten, Ostern, Johanni (Johannistag) und Michaeli (Michaelistag). Diese Feste werden nicht nur als kulturelle oder religiöse Ereignisse betrachtet, sondern als tief verwurzelte spirituelle Momente im Jahresverlauf, die das menschliche Gemüt beeinflussen und bereichern können. Durch seine Ausführungen versucht Steiner, den Zuhörern ein tieferes Verständnis für die Verbindung zwischen Mensch und Natur zu vermitteln. Er zeigt auf, wie diese Feste helfen können, das innere Gleichgewicht zu stärken und ein harmonisches Leben im Einklang mit den natürlichen Rhythmen zu führen. Die Vorträge sind geprägt von Steiners esoterischem Ansatz und seiner Überzeugung von einer spirituellen Dimension des Lebens.
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Über den Autor
Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec, damals Österreich-Ungarn, heute Kroatien, geboren. Er studierte an der Technischen Hochschule Wien und promovierte an der Universität Rostock mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit, die mit dem Satz endet: «Das wichtigste Problem alles menschlichen Denkens ist das: den Menschen als auf sich selbst gegründete, freie Persönlichkeit zu begreifen.» Diese Überzeugung leitete ihn auch in seiner Tätigkeit als Goethe-Herausgeber in Weimar und als Redakteur, Lehrbeauftragter und Vortragsredner in Berlin, später in Dornach und vielen anderen Orten Europas. Im Unterschied zu den Kulturschaffenden seiner Zeit, mit denen er in intensivem Austausch stand, erlebte Rudolf Steiner noch eine andere Seite der Wirklichkeit, die geistige Welt, die ihm mit den Mitteln der Bewusstseinsforschung so zugänglich war wie den Naturwissenschaftlern die sichtbare Welt mit den Instrumenten der äußeren Forschung. Diese erweiterte Sichtweise ermöglichte es ihm, auf Gebieten der Kunst, der Wissenschaft und der Religion und ihren praktischen Anwendungen im Alltag weitreichende Impulse zu geben, stets mit dem Ziel einer spirituellen Erneuerung der Zivilisation. Er nannte seine Anschauung «Anthroposophie» (Weisheit vom Menschen). Nach der Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren Deutschen Sektion er zunächst als Generalsekretär vorstand, wirkte bei der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft mit. Mit dem Bau des Goetheanum in Dornach bei Basel bekam die Gesellschaft ihr Zentrum als «Freie Hochschule für Geisteswissenschaft». Nach der Zerstörung des Doppelkuppelbaus aus Holz durch Brandstiftung stellt sich Rudolf Steiner an die Spitze der neu begründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Rudolf Steiner starb am 30. März 1925. Sein Werk umfasst neben zahlreichen geschriebenen Büchern Nachschriften von rund 6000 Vorträgen und ist in der «Rudolf Steiner Gesamtausgabe» zum großen Teil ediert.
- hardcover
- 184 Seiten
- Erschienen 2025
- Florian Isensee GmbH
- Kartoniert
- 250 Seiten
- Erschienen 2020
- Oekom Verlag GmbH
- Hardcover
- 176 Seiten
- Erschienen 2011
- Narayana




