Das Haus der Mutter
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Beschreibung
"Wenn es in meinen Ohren rauscht, dann dröhnt es in meinem Herzen.Das ist kein Rauschen in den Wipfelblättern der Promenadenbäume.Es kann auch in einer Linzertortenschnitte stecken.Ich ersticke fast daran.Aber wie soll ich das dem Florian erklären?Da lässt er mich gleich in die nächste Anstalt stecken."Eine Frau zieht sich zurückEine alternde Mutter baut sich jeden Abend in ihrem Zimmer eine eigene Welt aus Kartonschachteln, in der sie sich versteckt. Nachts schleicht sie mit der Taschenlampe durch das Haus, das sie gemeinsam mit Tochter, Schwiegersohn und Enkel bewohnt. Vor ihren Kindern und der Außenwelt, die ihr mit Unverständnis begegnen, will sie sich schützen. Der ständige Begleiter der Frau: das Gefühl, nicht verstanden, nicht für voll genommen, aber dafür beobachtet und belauert zu werden. In das trostlose Leben mischen sich Erinnerungsfetzen an eine glückliche, aber nicht immer einfache Vergangenheit: das Leben mit dem geliebten Mann, das Aufwachsen der Kinder - aber auch der Krieg mit den Nächten im Luftschutzkeller.Über das Glück des Lebens und das Leid des AlternsBasierend auf einer Erzählung aus Joseph Zoderers vielbeachtetem Band "Der Himmel über Meran", gibt der Autor in seinem Stück Einblick in einen rätselhaften Kosmos. Die Mutter berichtet vom Glück der Liebe, aber auch von ihrem Verlust, vom Reichtum des Lebens - und von seinem Schwinden. Gleichzeitig ist Zoderers Stück ein eindrückliches Zeitzeugnis von Südtirol zur Mitte des 20. Jahrhunderts: Faschismus, Nationalsozialismus und Option, nicht enden wollende Nächte im Luftschutzkeller, die Hunger- und Nachkriegszeit. Ein schmerzvoller Bericht über ein Leben, das reich an Entbehrungen, Angst, Glück und Liebe war, und nun seinem Ende zugeht.****************Mit der zugrunde liegenden Erzählung, Probenfotos und Gesprächen zwischen Autor, Dramaturgin und Regisseur.Premiere des Theaterstücks im Stadttheater Bruneck am 8.10.2017Aufführungen im Theater in der Altstadt in Meran am 24. und 25.10.2017und in den Vereinigten Bühnen Bozen am 26. und 27.10.2017 von Zoderer, Joseph
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Über den Autor
Joseph Zoderer, geboren 1935 in Meran, lebt als freier Schriftsteller in Bruneck. Mit Werken wie "Die Walsche" und "Das Glück beim Händewaschen" hat er sich in die vorderste Riege der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur geschrieben. Zahlreiche Auszeichnungen, u.¿a. Hermann-Lenz-Preis (2003) und Walther-von-der-Vogelweide-Preis (2004). Seit 2015 wird das Werk Joseph Zoderers in Zusammenarbeit mit dem Brenner-Archiv Innsbruck in Einzelbänden neu aufgelegt. 2017 erscheinen bei Haymon "Lontano". Roman, "Die Erfindung der Sehnsucht". Gedichte und "Das Haus der Mutter". Theaterstück und Erzählung (HAYMONtb).
- paperback
- 400 Seiten
- Erschienen 2005
- Rowohlt Taschenbuch
- Gebunden
- 383 Seiten
- Erschienen 2020
- Rowohlt Buchverlag
- paperback
- 528 Seiten
- Erschienen 2025
- Heyne Verlag
- paperback -
- Erschienen 1979
- Wuppertal : Brockhaus
- Hardcover
- 220 Seiten
- Erschienen 2024
- Galiani-Berlin
- hardcover
- 311 Seiten
- Erschienen 2016
- Suhrkamp Verlag
- paperback
- 444 Seiten
- Bastei-Lübbe
- Kartoniert
- 254 Seiten
- Erschienen 2021
- FISCHER Taschenbuch
- hardcover
- 320 Seiten
- Erschienen 2026
- Kampa Verlag
- paperback
- 416 Seiten
- Erschienen 2015
- Lübbe
- perfect
- 443 Seiten
- Augsburg : Weltbild,




