Droge Trakl
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Beschreibung
Im Jahr des 100. Todestages von Georg Trakl geht Hans-Georg Kemper der Frage nach, ob Trakls traum- und rauschhaft wirkende Poesie in Zusammenhang mit seiner Drogensucht steht, zu der er auch seine Schwester Grete verführte und die mit einer Überdosis Kokain ihr katastrophales Ende fand. Lange Zeit war diese Frage tabuisiert - hier wird sie mit Erkenntnissen aus der modernen Drogenforschung und der Kulturgeschichte des Rausches zusammengeführt, was ein neues Gesamtverständnis von Autor und Werk ermöglicht. Trakls Poesie zeigt zwischen 1910 bis 1914 spannende Versuche, Drogenerfahrungen immer artistischer und sinnenfälliger zu ,verlauten'. Mithilfe einer im Drogendiskurs gebräuchlichen Bildwelt werden real erlebte Erfahrungen verschlüsselt. In der Kunst war es möglich, die Erfahrungen des öffentlich tabuisierten Drogenkonsums zur Sprache zu bringen. Mit dem Begriff des "Rauschtraums" erschließt der Literaturwissenschaftler Kemper ein neues Forschungsfeld, um zu zeigen, dass Trakl - so radikal wie kein anderer rauschsüchtiger Lyriker - aus seinen bedrängenden Drogenerfahrungen Inspiration gezogen hat. von Kemper, Hans-Georg
Produktdetails
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Über den Autor
- dvd -
- Erschienen 2010
- Hoanzl Vertrieb GmbH
- Kartoniert
- 245 Seiten
- Erschienen 2020
- Springer
- paperback
- 352 Seiten
- Erschienen 2009
- Knaur TB
- Klappenbroschur
- 444 Seiten
- Erschienen 2021
- Goldmann Verlag
- hardcover
- 208 Seiten
- Erschienen 2011
- Berlin Verlag
- hardcover
- 288 Seiten
- Erschienen 2025
- Rüffer & Rub
- paperback
- 1089 Seiten
- Erschienen 1997
- Heyne
- hardcover
- 380 Seiten
- Erschienen 2023
- Enigma Verlag




