«Das Vehikel der Imagination»
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Beschreibung
Erich Loest hat in seinen Werken wie kaum ein anderer das DDR-Alltagsleben milieuecht und spannend gestaltet. In seinen Romanen glaubt man zu Gast zu sein bei «Herr und Frau Jedermann» in Leipzig, lernt deren persönliche Probleme kennen, erkennt Verbindendes und Trennendes zwischen beiden deutschen Staaten. Nach dem Ende der DDR sind diese Werke zu wichtigen Dokumenten geworden, die belegen und erklären, was der DDR-Alltag bedeutete und warum sich vieles nicht sofort im Sinne des Kapitalismus verändern läßt. Dem Reisen kommt im innerdeutschen Vergleich ein besonderer Stellenwert zu; dabei spielt aber nicht nur der Tourismus eine Rolle, sondern ebenso die Realitätsflucht mit Hilfe der Phantasie. Wie die Schriftsteller mit den Veränderungen in Deutschland umgegangen sind und nicht zuletzt wie sie mit der Offenlegung ihrer Stasiakten umzugehen versuchen, sind wichtige Themen dieses Buches. von Sahlmen, Andrea
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Über den Autor
Die Autorin: Andrea Sahlmen wurde 1962 in Essen geboren. Sie studierte in Heidelberg, Manchester und Essen Anglistik und Germanistik. Bis zu ihrer Promotion 1991 war sie als freie Reporterin bei verschiedenen Tageszeitungen und dem Sender Freies Berlin beschäftigt. Seit 1992 arbeitet sie als Redakteurin beim Fernsehen des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg.
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- 16 Seiten
- Erschienen 2024
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