Baustelle Bundeswehr
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Beschreibung
Seit 15 Jahren wandelt sich die Bundeswehr von einer traditionellen Institution zum Großunternehmen. Dazu speckte sie Personal ab und gab Aufgaben an die (private) Wirtschaft. Ihre Rationalisierung stand als abbauender Umbau unter dem Vorzeichen der Konversion von Personen, Gebäuden und Arealen für mehr Frieden. Vom Militär angestoßen, wurde sie von Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik zu Ende geführt. Die Konversion zeigte sich als schwierige Vermarktung von Bundeswehrüberhängen durch pragmatische Politik. Die Tarifpartner realisierten in ihren Auseinandersetzungen für die Zeit der eher zieloffenen Bundeswehr-Reform eine «vergoldete Sozialverträglichkeit» für höheres Personal. Alle Reste des abbauenden Umbaus türmen sich als Schicksal auf den Rücken der Konversionsbetroffenen bzw. der Bürger. An Reformen für Frieden erinnert hier wenig. von Ehlert, Wiking
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Über den Autor
Die Autoren: Wiking Ehlert, geboren 1942, Politologe, Venia in Soziologie, lehrt am Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück. Ansgar Krummeich, geboren 1961, Sozialwissenschaftler in Marburg, ist als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Gutachter und Unternehmensberater tätig.
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