Sämtliche Werke. Novellen II. 1867 - 1880
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Beschreibung
"Da ist ein neuer Ton . . . ein ganz neuer Storm darin." Mit den Novellen, die dieser Band vereinigt, mit Pole Poppenspäler, Aquis submersus, Carsten Curator und anderen, ist Theodor Storm der Durchbruch zu einer realistischen Schreibweise gelungen. Gegenüber dem Lyrisch-Stimmungshaften der frühen Erzählungen ist nun eine Stufe epischer Objektivität erreicht, ist ein >novellistisches< Erzählen ausgebildet, das die Handlung von einem "im Mittelpunkt stehenden Konflikt" heraus organisiert. Die Idylle weicht durchweg einem packenden Wirklichkeitsbild. Mit den Chroniknovellen kommt auch die Geschichte ins Blickfeld: über die Darstellung historischer Vorgänge wollte Storm mit der eigenen Zeit abrechnen, mit der Orthodoxie der Kirche ebenso wie mit der Willkür der Adelsherrschaft und dem Standesdenken. Insgesamt sind Storms Novellen zeitnäher als allgemein angenommen: die "Geheimen-Ober-Gott-weiß-was-Räte", Geldgier, Spekulantentum und die Erstarrung der bürgerlichen Gesellschaft werden kritisiert. Daneben verarbeitete Storm auch persönliche Probleme: den Alkoholismus seines Sohnes, Erbstreitigkeiten, Eheprobleme und die Angst vor dem Vergehen und Vergessen werden. von Laage, Karl Ernst
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover
- 965 Seiten
- Erschienen 1996
- Artemis & Winkler
- Gebunden
- 505 Seiten
- Erschienen 2001
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 80 Seiten
- Erschienen 1970
- Reclam, Philipp
- hardcover
- 2400 Seiten
- Erschienen 1966
- Carl Hanser
- Gebunden
- 552 Seiten
- Erschienen 2001
- Suhrkamp Verlag
- paperback
- 164 Seiten
- Erschienen 2014
- Europäischer Literaturverlag
- hardcover
- 400 Seiten
- Erschienen 1986
- Rowohlt Buchverlag
- paperback
- 1215 Seiten
- Erschienen 2009
- Zweitausendeins




