Außenseiter. Zur Soziologie abweichenden Verhaltens
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Beschreibung
„Außenseiter. Zur Soziologie abweichenden Verhaltens“ von Howard S. Becker ist ein wegweisendes Werk in der Kriminologie und Soziologie, das sich mit dem Konzept des abweichenden Verhaltens beschäftigt. Becker untersucht, wie Gesellschaften bestimmen, was als abweichend gilt, und wie diese Definitionen soziale Reaktionen auf bestimmte Verhaltensweisen beeinflussen. Ein zentraler Punkt des Buches ist die Etikettierungstheorie („Labeling Theory“), die besagt, dass Abweichung nicht eine Eigenschaft einer Handlung an sich ist, sondern das Ergebnis der sozialen Reaktionen darauf. Das bedeutet, dass Menschen zu „Außenseitern“ gemacht werden, wenn sie von der Gesellschaft als solche etikettiert werden. Becker illustriert seine Theorie durch verschiedene Fallstudien und Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen wie Drogenkonsum oder Jugendkriminalität. Er betont die Rolle sozialer Machtstrukturen bei der Definition und Durchsetzung von Normen. Insgesamt fordert das Buch dazu auf, gesellschaftliche Prozesse kritisch zu hinterfragen und zeigt die subjektive Natur von Normen und Abweichungen auf.
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Über den Autor
- hardcover
- 512 Seiten
- Erschienen 2005
- Goldmann Verlag
- paperback
- 416 Seiten
- Erschienen 2009
- Diana
- Kartoniert
- 220 Seiten
- Erschienen 2005
- Chronos
- hardcover
- 672 Seiten
- Erschienen 2006
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- Gebunden
- 207 Seiten
- Erschienen 2018
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- 267 Seiten
- Erschienen 2023
- Wallstein Verlag
- paperback
- 224 Seiten
- Erschienen 1978
- Teubner




